Meine 10 größten Vorteile daran, alleinerziehend zu sein

Meine 10 größten Vorteile daran, alleinerziehend zu sein

Unsere Autorin Nora Henze hat es sich nicht ausgesucht, alleinerziehend zu sein. Trotzdem sieht sie auch klare Vorteile darin. Hier verrät sie die 10 größten Vorteile des Modells.

Mutter sitzt mit Kind auf einem Steg
Alleinerziehend zu sein ist nicht immer einfach - doch es gibt auch klare Vorteile, sagt unsere Autorin. © Unsplash / Sestrjevitovschii Ina

So sehr wir Alleinerziehenden auch Grund haben, uns zu beschweren (denn wir sind immer noch in jeglicher Hinsicht benachteiligt!), gibt es doch auch so einige Gründe, warum ich manchmal insgeheim froh darüber bin, alleine für meinen Sohn verantwortlich zu sein. Zum Beispiel:

#1 Urlaub, wann und wo ich es will.

Vor allem Familien mit zwei festangestellten Eltern, stoßen bei der Urlaubplanung ständig auf Probleme. Einmal bekommt einer in der Ferienzeit keinen Urlaub, dann wird darüber gestritten, wohin man fliegen soll. Ich muss zum Glück meinen kostbaren Urlaub nicht dafür opfern, irgendwelche Schwiegereltern zu besuchen.

#2 Ich erziehe – und zwar alleine.

Keiner redet mir bei der Frage, ob es noch ein Eis gibt oder wann mein Sohn ins Bett geht rein. Regelmäßig bekomme ich Pärchendiskussionen über Kleinigkeiten mit – aus der Sache bin ich zum Glück raus.

#3 Ich bin frei.

Ich kann mich ohne Probleme wieder verlieben mit allem, was dazugehört. Ich weiß inzwischen genauer, was mir bei einem Mann wichtig ist. Und da ich weiß, dass ich auch ohne klarkomme, kann ich mich ganz entspannt für den Richtigen entscheiden.

#4 My home is my castle.

Schon beim Zusammenziehen gibt es ja meist die ersten Probleme zu meistern. Mit Kind potenziert sich das dann oft zu einer Endlosdiskussion. Geben wir die Couch zum Spielen frei oder nicht? Darf es nach 20 Uhr noch laut sein? Das kann ich als Alleinerziehende ganz allein bestimmen!

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#5 Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt.

Je mehr Teilnehmer eine Familie hat, desto unlösbarer wird oft das Essensthema. Der eine isst kein Fleisch, der andere mag nur Karotten und wieder einer findet Überbackenes eklig. Fakt ist: Je weniger Bedürfnisse zu befriedigen sind, desto einfacher findet man die richtige Mahlzeit.

#6 Es gibt keine „Konkurrenz“.

„Wenn Mama nein sagt, geh ich halt zu Papa“. Sowas taucht gar nicht erst auf. Es können keine ungesunden Dreieckskonstellationen mit Streitpotenzial entstehen. Ich bin nun mal die einzige Instanz.

#7 Ich muss nicht schön sein.

Ich stelle mir das schwierig vor, als Mutter ständig funktionieren zu müssen und dann auch noch eine regelmäßige Rasur, tägliche Schminkaktion und ähnliches absolvieren zu müssen, um für meinen Partner weiterhin attraktiv zu sein. Erwartet wahrscheinlich auch nicht jeder Typ, aber seien wir ehrlich: Ein bisschen wichtig ist uns unser Äußeres vor dem Partner schon. Ich muss mir da gar keinen Kopf machen.

#8 Das liebe Geld

Jeder hat ja andere Prioritäten für das Kind: Der eine Elternteil möchte sein Kind nur in Gucci sehen und kann dafür dann die Nachhilfe nicht bezahlen, der andere kauft vielleicht alles nur Second Hand und dafür gibt es Klavierunterricht und Fußballcamp? Danke, solche Diskussionen erspare ich mir.

#9 Quality-Time mit dem Kind

Ich habe mehr Zeit für mein Kind. Ich muss meine Liebe nicht zwischen Partner und Kind aufteilen, es wollen nicht zwei Leute gleichzeitig was von mir, das Wochenende gehört mir und meinem Sohn. Alleine.

#10 Ich bin unabhängig

Ich muss keine Angst vor einer Trennung haben und davor, was das für mich und mein Kind bedeuten könnte. Ich bin von niemandem (vor allem nicht finanziell!) abhängig.