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115 Dollar – so viel sollte Mutter fürs Stillen im Auto zahlen

Als eine junge Mutter aus New York ihr Auto in einer Ladezone parkte, um ihr weinendes Baby zu stillen, hatte sie nicht damit gerechnet, dass sie dafür eine Strafzettel in Höhe von 115 Dollar bekommt.

Eine Mutter hat eine Strafe fürs Stillen im Auto bekommen
Eine Mutter hat eine Strafe fürs Stillen im Auto bekommen
© Bigstock/ Mihailo K

Die vierfache Mutter hatte keine andere Wahl

Wie die 30-jährige Mutter Guillermina Rodriguez berichtete, war sie mit ihrem Auto in Manhattan unterwegs, als sie in einen riesigen Stau geriet. Ihr kleines Mädchen, das zu diesem Zeitpunkt nur drei Wochen alt war, fing an zu weinen, weil sie Hunger hatte. In diesem Moment fiel der gestressten Mutter nichts anderes ein, als in einem naheliegenden Gewerbezone zu parken, um ihren Säugling zu stillen.

Wie Rodriguez dem Fernsehsender CBS berichtete, wollte sie den Verkehr nicht beeinträchtigen, deswegen hatte sie bewusst in einer Ladezone gehalten, wo sie den Verkehr nicht stören würde.

Dafür soll die junge Mutter 115 Dollar Strafe zahlen

Während sie ihrem Baby die Brust gab, bemerkte sie in der Nähe ihres Autos einen Streifenpolizisten neben einem Abschleppwagen.

Wie die verwirrte Mutter berichtet, war der Polizist gerade dabei ihr einen Strafzettel zu schreiben: „Ich habe gehupt, um ihn zu zeigen, dass sich jemand im Auto befindet und gezeigt, dass ich mein Baby stille“. Statt einer Antwort hat aber der Polizist einen Strafzettel in Höhe von 115 Dollar (umgerechnet ca. 130 Euro) auf ihre Frontscheibe geklebt.

Die Mutter findet die Strafe unfair

„Ich denke, sie hätten sensibler sein sollen“, sagte Guillermina Rodriguez.

Die Mutter sieht diesen Fall als eine Notsituation und will deswegen um ihre Rechte kämpfen. Sie hofft, dass der prüfende Richter auch Kinder hat und für diese Situation Verständnis haben wird.

 

Rodriguez wünscht sich zusätzlich, dass die Streifenpolizisten künftig auf solche Situation besser geschult werden. Das Urteil steht noch aus.