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7 Gründe, warum es auch schön ist, alleinerziehend zu sein

Das Wort alleinerziehend ist in unserer Gesellschaft negativ besetzt. Sieht man aber genauer hin und denkt über die Situation von Alleinerziehenden nach, wird schnell klar, dass es durchaus positive Aspekte gibt. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Hier kommen meine Vorteile.

Es ist nicht nur schwer, alleinerziehend zu sein
Es ist nicht nur schwer, alleinerziehend zu sein
Unsplash/ Franciele Cunha

#1 Auszeit für Mama

Mütter und auch Väter sind oft eingespannt und können sich nur selten eine Auszeit nehmen. Ist man alleinerziehend, hat man diese Zeit ganz sicher. Ist der Sprössling beim Vater, kann die Mutter sich vollends entspannen. Welche Mutter kann behaupten, sie hätte ein ganzes Wochenende für sich alleine, wenn sie nicht alleinerziehend ist? Natürlich ist sie die meiste Zeit mit den Kindern alleine und das erfordert viel Kraft und gute Nerven. Gerade deshalb ist es sehr wichtig, dass die Frau sich die Zeit für sich selbst nimmt, wenn es Papa-Zeit ist.

#2 Sehnsucht kommt auf

Das Leben als alleinerziehende Mutter (oder Vater) ist nicht einfach. Hier braucht man nichts schön zu reden. Umso besser ist die Zeit, wenn man sich nach seinen Kindern sehnt. Steht das Papa-Wochenende an, freuen sich viele Mütter auf die Zeit alleine. Doch schon nach wenigen Stunden kommt die Sehnsucht auf. Das macht einem die große Liebe zu den Kindern wieder richtig bewusst.

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#3 Erziehung ist Mama-Sache

Die Erziehung der Kinder ist schon schwer genug. Da braucht man nicht auch noch Streit und Diskussionen über die Erziehungsmethoden. Ist man alleinerziehend, kann man seine Kinder so erziehen, wie man es gerne möchte. Es gibt keinen zweiten Elternteil, der ständig reinredet und man erspart sich so manchen Stress. Auch für die Kinder ist dies ein wichtiger Lernprozess. Sie lernen schneller und besser Regeln zu akzeptieren. Es ist kein zweiter Elternteil da, den sie um den Finger wickeln könnten. Erwachsene können nicht gegeneinander ausgespielt werden. Was Mama sagt, ist Gesetz – das erleichtert die Erziehungsarbeit ungemein.

#4 Die Bindung zum Kind ist stärker

Die emotionale Bindung zwischen einer alleinerziehenden Mutter und ihrem Kind ist enorm. Mutter und Kind stehen sich weitaus näher, als wenn die Frau in einer Partnerschaft lebt. Das liegt daran, dass das Kind niemand anderen um sich hat: Mama ist immer da und somit die stärkste Bezugsperson für den Nachwuchs.

#5 Man lernt immer wieder Neues

Eine alleinerziehende Mutter erlernt immer wieder neue Fähigkeiten. Sie muss für den Nachwuchs Mama und Papa sein. Frauen neigen meist dazu, lieber mit Mädchen zu spielen, denn handwerkliche Dinge sind eher Männersache. Ist der Papa aber nicht immer da, muss die Mama ein Legoauto bauen oder auch mit dem Schraubenschlüssel umgehen können. Jungs fordern es ein, dass man mit ihnen spielt und so lernt Mama immer wieder neue Dinge dazu.

#6 Der Tag läuft, wie Mama es möchte

Es muss nicht diskutiert werden. Weder über Essenszeiten, noch über Ausflüge. Mama kann den Tagesablauf so planen, wie sie es für richtig hält. Egal, ob es sich um ein neues Schlafritual, die Schlafenszeit, das Baden oder das Aufräumen handelt – Mama kann bestimmen, wo es langgeht und man muss sich mit niemandem absprechen.

#7 Die Liebe ist grenzenlos

Ein alleinerziehender Elternteil muss zwar die Last alleine tragen und auch mit den Kindern alleine fertig werden, aber er/sie bekommt dafür auch die 100%ige Liebe des Kindes. Nur Mama ist zum Kuscheln am Abend da und auch für zwischenzeitliche Umarmungen steht nur sie zur Verfügung. Durch die emotionale Bindung, die Mama und Kind haben, bekommt eine alleinerziehende Mutter immer mehr Liebe von ihrem Kind, als eine Frau, die in einer Partnerschaft lebt.