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Tränen beim letzten Mal: Emotionales Stillfoto geht viral

Abstillen – klingt nüchtern, ist aber für viele Mütter etwas hochemotionales Thema. So auch für Blogger-Mama Maya Vorderstrasse. Sie erzählt von dem Moment als sie ihre Tochter das letzte Mal gestillt hat und teilt ein emotionales Vorher-Nachher-Foto.

Abstillen: Schlechtes Gewissen und Schuldgefühle inklusive
Abstillen: Schlechtes Gewissen und Schuldgefühle inklusive
©Bigstock/Tverdokhlib

Auch Abstillen kann hart sein

Hast du dein Baby gestillt oder stillst du immer noch? Dann weißt du, dass diese Zeit ziemlich emotional sein kann: Schmerzende Brustwarzen, die Angst nicht genug Milch zu produzieren oder unendliche Müdigkeit. Stillen ist aber eben auch etwas sehr persönliches, eine intime Erfahrung und formt eine ganz besondere Bindung zwischen Mutter und Kind. Bloggerin und Zweifach-Mama Maya Vorderstrasse hat jetzt gezeigt: Ja, auch beim Abstillen können Tränen-Bäche fließen.

„Ich hatte keine Ahnung, dass man sich gleichzeitig so stolz und zerbrochen fühlen kann“

Ihr Ehemann Tim hat damals den Moment festgehalten, als sie ihre zweite Tochter Hazel das erste Mal gestillt hat. Knapp zwei Jahre später ist es nun Zeit zum Abstillen. Doch das letzte Mal stillen war für die Brasilianerin besonders hart, wie sie mit diesem Instagram-Bild zeigt.

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The first and last time my precious Hazel ever nursed. I didn’t know that one person could feel so proud and so broken at the same time, right now I am a hormonal, emotional, and mental mess. Raising my arm in this picture was very difficult for me as I had to fight through uncontrollable tears: this picture meant that I would never breastfeed my Hazel ever again. I have been nursing for so long, that I don’t know what it’s like to not nurse anymore. As I looked behind the camera, Tim is crying like I had never seen him cry before, like seriously, a deep gut cry. I was her comfort, her safe place, and I hope she still finds me that way. A month shy of 2 years old, she finally has a bed in a shared bedroom with her sister. We bought Hazel her first bed, used any distraction we could come up with, snacks and new toys to keep her mind off of it. Tim has taken over bedtime completely, including all nighttime wakings. We are on our third day, and every day gets a little bit easier. The guilt I feel for not putting her to bed is so intense and I can’t wait to go back to it once she doesn’t ask to nurse anymore. Closing a chapter is painful, but I am hopeful that this new season of our lives will also be special in its own way. Through this maturation step she will not only grow more independent, but I will get a much needed break. She unlatched for the last time and sobbingly I said to Tim: “I did my best”. He hugged me and responded with: “No. You did THE best, because you gave her your all”. I love my family and am so thankful for such special and unforgettable moments like these. 💛 *my lazy boob has no clue about what’s going on, but thoughts and prayers are accepted for my good one, I really think it might explode🤱🏻 **thank you Tim, for insisting on filming this, I will treasure this forever.🤳🏼👩‍👧

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Auf dem Bild streckt sie ihre Faust nach oben, wirkt aber alles andere als glücklich und man sieht ihr tränenüberströmtes Gesicht. Unter dem Bild kommentiert sie, dass es in dem rechten Foto sehr schwer war ihre Hand zu heben, weil sie dagegen ankämpfen musste unkontrollierbar zu heulen. Außerdem schreibt sie:

„Ich hatte keine Ahnung, dass man sich gleichzeitig so stolz und zerbrochen fühlen kann, ich bin gerade ein hormonelles, emotionales und mentales Chaos.“

Schlechtes Gewissen und Schuldgefühle

Der Abschied vom Stillen ist ihr sichtbar schwergefallen. „Ich war für so langer Zeit ihr Zufluchtsort und habe Angst, dass ich es nun nicht mehr bin. Mich plagt das schlechte Gewissen“, kommentiert Vorderstrasse das emotionale Bild.

Mittlerweile hat sich Hazel langsam an die neue Situation gewöhnt. Maya hingegen kann ihre Schuldgefühle nicht abschütteln.

„Heute ist Tag drei und es wird mit jedem Tag einfacher. Die Schuldgefühle, dass ich sie nicht ins Bett bringe, sind gewaltig und ich kann es kaum erwarten das wieder zu tun, sobald sie nicht mehr danach fragt, gestillt zu werden.“

Vielen Mütter haben Ähnliches durchgemacht

Das Bild wurde in zwei Wochen über 51.000 Mal gelikt und tausende Male kommentiert. Ihre Follower leiden mit ihr und teilen ihre persönlichen Erfahrungen. Eine Userin schreibt:

„Ich hab gerade mein Einjähriges abgestillt. (…) Danke, dass du diesen wunderschönen Post geteilt hast! 💕“

Eine andere Mama schreibt:

„Ich bin noch immer ein weinendes Etwas. Du hast das richtige getan, auch wenn es hart war. Ich bin stolz auf dich. (..) ❤️💪🏻“