„Ich bin wütend! Gibt es etwas Hässlicheres als Kompressionsstrümpfe?!“

„Ich bin wütend! Gibt es etwas Hässlicheres als Kompressionsstrümpfe?!“

Eine Schwangerschaft ist kein Spaziergang – vor allem nicht, wenn man dabei Kompressionsstrümpfe tragen muss. Das musste unsere Autorin Amelie Mond jetzt am eigenen Leib herausfinden. Hier erzählt sie von ihrer Hassliebe und wie sie die Quetsch-Strümpfe und ihren Sinn für Mode vereinen konnte…

Schwangere steht im Sommer auf einer Wiese
Schwanger zu sein ist oft eine echte Herausforderung - auch modisch! © Bigstock / Obey Leesin

Kompressionsstrümpfe. Nur weil es so ein absurdes Wort ist, noch einmal: Kompressionsstrümpfe. Tatsächlich musste ich mir diese verschreiben lassen, da mich in den letzten Tagen nächtliche Krämpfe in den Unterschenkeln geplagt haben. Mir haben immer alle gesagt wie gut ich es doch hätte, während der Sommermonate schwanger zu sein, denn in der Zeit könnte man ja dann einfach nur Kleider tragen. Ja, schön wäre es. Leider finde ich Sommerkleidchen mit hautfarbener Strumpfhose so ziemlich das unästhetischste, was einem passieren könnte.

Diese dämlichen Quetsch-Strümpfe pressen sich überall durch!

Also trage ich heute ein weißes Kleid, mit meinen schwarzen Kompressionsstrümpfen. Immerhin oder? Da es erst Mai ist, komme ich damit wohl gerade noch damit davon. Die Frage ist nur, wie lange. Meine herrlichen Dreiviertel-Hose konnte ich mit den Strümpfen nicht anziehen, da diese dämlichen Quetsch-Strümpfe ungefähr zehn Zentimeter unter meinem Po aufhören und sich dadurch wunderbar bei jeder engeren Hose als Wulst abzeichnen. Kein Wunder, dass Leggings und sehr lange Hemden zum ewigen Schwangerschaftstrend gehören. Wie sonst sollte man all die neuen „Problemzonen“ überdecken?

Tja, eine Schwangerschaft ist eben nicht die Zeit, in der man modisch wählerisch sein darf. Aber ein bisschen von meinem alten, modebewussten Ich will ich mir eben doch noch bewahren. Man ist eben nicht nur Mutter…

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