So habe ich es geschafft, mir als Mama auch mal Zeit für mich zu nehmen

So habe ich es geschafft, mir als Mama auch mal Zeit für mich zu nehmen

Mutter zu sein ist ein Fulltimejob – da bleibt oft wenig Zeit für einen selbst. Unsere Autorin Marie Binder hat es trotzdem geschafft und verrät hier ihre drei besten Tipps, um zwischen vollen Windeln und Kindergeschrei auch mal etwas Schönes für sich selbst zu machen.

Frau macht eine Yogaübung vor einer Wand
©Unsplash/ Aral Tasher

Mal ganz ehrlich von Mama zu Mama: Irgendwie kommen wir Mamas oft zu kurz, weil wir andauernd etwas für andere tun – außer für uns selbst. Zeitintensive Dinge wie Sportkurse, Essen gehen mit den Freundinnen (abends, ohne Kinder) oder ein gemütlicher Kinoabend sind da oft reine Wunschvorstellung. Aber es muss doch möglich sein auch als Mama Zeit für sich frei zu schaufeln, ohne dabei den Job „Familienmanagerin“ zu vernachlässigen. Hier habe ich ein paar Tipps, wie ich es geschafft habe Sport, Hobbys und Co mit meiner Rolle als Mama unter einen Hut zu bekommen.

#1 Kinder und Hobbys lassen sich vereinbaren

Ja, auch wenn du es vielleicht nicht glaubst, aber auch mit den Kindern kannst du Hobbys. Ich habe ein Pferd und für mich war schon in der Schwangerschaft klar: Ich werde mein geliebtes Pferd nicht verkaufen und auch nicht nur noch einmal die Woche hingehen. Deswegen wurde von Anfang an geübt: Krawalli (wie ich meine Tochter hier liebevoll nennen) kommt mit in den Stall. Anfangs band ich sie mir oft um oder ritt nur, wenn sie im Kinderwagen schlummerte. Irgendwann begann ich mit ihr zu üben, dass sie sich selbst mit Puppen oder Büchern beschäftigt, während ich ritt. Sie weiß, dass ich natürlich jederzeit vom Pferd springe, wenn sie mich braucht. Wenn sie brav gewartet hat, darf sie noch selber ein paar Runden reiten, das ist natürlich eine tolle Belohnung.

Wichtig: Du musst dir und deinem Kind Zeit geben und es wirklich wollen. Denn wenn du nicht bereits bist, für dein Hobby mehr Zeit einzuplanen und es eben öfter zu unterbrechen, um bei deinem Kind zu sein, dann wird es nicht klappen. Bleibst du aber am Ball, dann werdet ihr sicherlich ein eingespieltes Team und du kannst dein Hobby toll mit deinem Kind gemeinsam machen.

Video-Empfehlung

#2 Prioritäten setzen

Damit meine ich absolut nicht, etwas vor deine Familie zu stellen. Die steht natürlich an erster Stelle. Aber ich habe gelernt, wie wichtig es ist, Prioritäten zu setzen. Es ist klar, dass man wahrscheinlich nicht jeden Abend von zuhause abhauen und montags Aerobic, dienstags Kochkurs und mittwochs Kinoabend haben kannst. Aber wenn du dir genau überlegst, was dir wichtig ist, sollte zumindest ein fester freier Abend für dich drin sein! Ich gehe jeden Donnerstag in einen Sportkurs speziell für Mamas – dieser Abend ist mir heilig und deshalb ist an dem Abend klar: Papa hütet die Kinder, das muss nämlich nicht sieben Tage die Woche die Mama machen.

#3 Nutze auch kleine Auszeiten intensiv für dich

Die Tage einer Mama sind prall gefüllt, Zeit für einen selbst ist da eben manchmal schwer zu bekommen. Aber wenn dein Kind gerade toll spielt, dann lass die Wäsche doch einfach mal Wäsche sein und hock dich lieber mit einer heißen, dampfenden Tasse Kaffee hin und lies mal wieder ein paar Seiten in einem Buch. Oder mach ein 10-Minuten-Workout. Überlege dir Dinge, die du gerne mal wieder machen würdest und nutze kleine Gelegenheiten nur für dich. Du wirst dich wundern, wie viel 10 Minuten am Tag ausmachen können!

Newsletter Dismiss

Müde, Hunger, Pipi, kalt?

Hol dir den Newsletter der dir wirklich hilft