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Vor allem Mamas sind für die Abschaffung der Zeitumstellung

In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren wieder umgestellt. Laut einer Forsa-Umfrage leiden unter der Zeitumstellung besonders Frauen und Kinder.

Mini-Jetlag durch Zeitumstellung: Vor allem Mamas sind für die Abschaffung
Mini-Jetlag durch Zeitumstellung: Vor allem Mamas sind für die Abschaffung
©Unsplash/ Rodolfo Barreto

Müde Mamas und gereizte Kinder

Kommenden Sonntag ist es wieder soweit: Die Sommerzeit endet und die Uhr wird wieder um eine Stunde zurückgestellt. Eine Stunde länger schlafen, klingt doch eigentlich super, oder!? Nicht unbedingt.

Abgesehen davon, dass eine Stunde zusätzlicher Schlaf für die meisten Eltern sowieso eine Wunschvorstellung ist, leiden einer Umfrage zufolge offenbar besonders Mütter unter der Zeitumstellung.

Wie eine kürzlich veröffentlichte Forsa-Umfrage für die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) zeigt, berichtet über die Hälfte der befragten Frauen, dass ihre Kinder abends Probleme haben einzuschlafen. Jede Dritte klagt, dass das natürlich am nächsten Tag zu schlechter, gereizter Laune bei den Kleinen führt. Viele Minis verkraften den Mini-Jetleg also nur schlecht.

 

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Lustig: Die Studie zeigt auch klar, dass nur die wenigsten Papas die miese Laune ihrer Kinder nach der Zeitumstellung überhaupt bemerken würden und auch von den Einschlaf- und Durchschlafproblemen der Kleinen nichts wüssten.

Wir fragen uns: Gibt es da also einen Zusammenhang, warum in der Umfrage mehr Frauen als Männer angaben, Probleme mit der Zeitumstellung zu haben. 😉

 

80% der Frauen sind für Abschaffung der Zeitumstellung

Laut KKH sehe die große Mehrheit der befragten Frauen die voraussichtlich geplante Abschaffung der Zeitumstellung 2021 positiv. Ganze 80 Prozent erwarten dann einen positiven Effekt für ihre Gesundheit. Allerdings gibt es auch Skeptikerinnen: Jede sechste Frau glaubt hingegen, dass sich nach dem Aus für die Zeitumstellung nichts ändern wird.

Im Auftrag der KKH hat das Marktforschungsinstitut Forsa 1.003 Personen im Alter von 18 bis 70 befragt.

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