PMS - Symptome und wie du Linderung schaffst

PMS – Symptome und wie du Linderung schaffst

Verschiedene, lästige PMS-Symptome kündigen die monatliche Regelblutung schon Tage vorher an. Was gegen die typischen prämenstruellen Beschwerden helfen kann erfährst du im Artikel.

Eine Frau hält sich ihren Bauch vor Schmerzen
Krämpfe im Bauchbereich sind nur eins der PMS-Symptome © Bigstock / GBALLGIGGSPHOTO

Was ist PMS?

PMS bedeutet „prämenstruelles Syndrom“. Es bezeichnet eine Kombination aus körperlichen und psychische Beschwerden, die mehrere Tage vor der Periode eintreten und mit ihrem Beginn wieder abschwächen. Dabei ist es von Frau zu Frau unterschiedlich, welche PMS-Symptome genau auftreten und wie intensiv die prämenstruellen Beschwerden sind.

 

Die Horrorgeschichten über das PMS-Syndrom solltest du aber nicht glauben. Lediglich fünf Prozent der Betroffenen haben wirklich so starke Schmerzen, dass ihr tägliches Leben dadurch beeinträchtigt wird. Nur jede zweite Frau nimmt die Veränderungen vor der Menstruation an ihrem Körper überhaupt wahr.

5 Wege, wie deine Periodenzeit nicht ätzend wird

Eine klare Ursache, wieso manche Frauen von PMS betroffen sind und andere nicht, gibt es bis heute nicht. Das Syndrom ist eine Art Fehfunktion des Körpers und kann von äußeren Einflüssen wie Stress, einem ungesunden Lebensstil oder bereits bestehenden Krankheiten (zum Beispiel der Schilddrüse) begünstigt werden.

PMS-Symptome: Liste typischer Beschwerden

Die PMS-Symptome sind so verschieden, wie die Frauen, die sie treffen. Sie können bis zu zwei Wochen vor der Regelblutung beginnen. Die Symptome lassen sich dabei in körperliche und psychische unterteilen.

Körperliche Symptome PMS:

  • Wassereinlagerungen vor allem im Gesicht, den Beinen und Füßen und damit verbundene Gewichtszunahme
  • Spannungsgefühl und Schmerzen in der Brust und an den Brustwarzen
  • Bauch- und Unterleibsschmerzen
  • Kopfschmerzen, in seltenen Fällen auch Migräne
  • Rückenschmerzen
  • Unreine Haut

Video-Empfehlung

Psychische Probleme:

  • Stimmungsschwankungen
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlafstörungen
  • Aggressivität
  • Niedergeschlagenheit bis hin zu depressiven Verstimmungen

Was du gegen prämenstruelle Beschwerden tun kannst

Eine Wunderwaffe, die PMS-Symptome für immer bekämpft, gibt es leider nicht. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dir die helfen, die schmerzvolle Zeit so angenehm wie möglich zu machen.

Was hilft gegen PMS?

Schon eine halbe Stunde Sport am Tag kann helfen, Verspannungen zu lösen und setzt Endorphine frei. So gibst du deiner schlechten Laune keine Chance. Auch eine ausreichende Menge an Schlaf von mindestens acht Stunden kann Wunder wirken im Kampf gegen das prämenstruelle Syndrom. Gesunde und ausgewogene Ernährung ist das A und O, nicht nur während deiner Schmerzenszeit. So kannst du gegen Übelkeit und den aufgeblähten Bauch ankämpfen.

Newsletter Dismiss

Müde, Hunger, Pipi, kalt?

Hol dir den Newsletter der dir wirklich hilft