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Mütter helfen Müttern: Diese Reisegeschichte klingt wie ein Weihnachtsmärchen

Die Schlange am Security-Check-In ist lang, der Reisepass ist weg, die Koffer sind sperrig und dann sind beide Kinder auch noch quengelig. Doch was einer jungen Mutter dann passiert ist, klingt nach einer modernen Weihnachtsgeschichte.

Das passiert, wenn Mamas zusammenhalten
Das passiert, wenn Mamas zusammenhalten
©Unsplash/yns plt

Was passiert, wenn Mamas zusammenhalten

Mutter sein besteht sicher nicht nur aus Regenbogen und Zuckerwatte. Selbst dann nicht, wenn man gerade aus Disney World kommt. Diese Erfahrung hat auch Becca Kinsey vor Kurzem gemacht. Sie war mit ihren beiden Söhnen Wyatt (2) und James (5) allein verreist und auf dem Rückweg nach Hause. Und wie das an manchen Tagen so ist, geht so ziemlich alles schief.

Sie musste nämlich quer durch den Flughafen hetzen, weil sie ihren Reisepass verloren hatte. Als sich die Mutter mit ihren zwei Kinder schließlich mit schwerem Gepäck beim Security-Check-In anstellen, war die Schlange ewig lang. „Ich war den Tränen nahe, denn Wyatt hörte nicht auf zu schreien und James war völlig erschöpft.“, schreibt Kinsey auf Facebook.

So I thought it was a good idea to fly by myself with a 2 yr old and a 5 year old 😐 we were standing in line in…

Gepostet von Becca Kinsey am Freitag, 7. Dezember 2018

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Doch die junge Mutter erhält unerwartete Hilfe. Aus heiterem Himmel hat eine andere Frau die Schlange an der Sicherheitskontrolle angehalten und sie nach vorne geholt. „Kommen Sie vor – ich weiß, wie das ist“, habe sie laut Kinsey gesagt. Dann sei eine andere Frau auf sie zugekommen und hat ihr das Gepäck abgenommen, sie sogar bis zum Gate begleitet.

Doch während des Flugs fängt Wyatt wieder an zu schreien. Eine dritte Frau spricht die Mutter an und nimmt ihr das Kind ab: „Sie sehen aus, als ob Sie eine Pause brauchen.“ Bis zum Gepäckband habe dieser „Engel“ sich um ihren Sohn gekümmert und ihn dann an mit den Worten „Frohe Weihnachten“ an Kinseys Ehemann übergeben.

Die Geschichte ging viral

Auf Facebook erzählt Kinsey ihre Geschichte – und rührt damit gerade das Internet. Über 900.000 Mal (Stand: 13.12.2018) wurde das Foto bereits geliked und 130.000 Mal geteilt. Auch in den Kommentaren werden die drei hilfsbereiten Mütter gefeiert. Eine Userin schreibt:

„Ohh mein Herz. Das ist die beste Weihnachtsgeschichte, die ich dieses Jahr gehört habe.“

Eine andere Userin kommentiert:

„So etwas wie ‚Mom-Shaming‘ brauchen wir nicht. Wir sollten uns als Mütter nicht gegenseitig runterziehen, sondern uns helfen. Wir brauchen mehr von solchen Geschichten.“

Sehen wir genauso. Also, wie wäre es damit: Das nächste Mal, wenn wir eine Mutter sehen, die versucht ihr Baby zu beruhigen, damit sich die umstehenden Leute nicht gestört fühlen, fragen wir ob wir ihr helfen können. Wir sind schließlich alle Mütter und manchmal sind es diese kleinen, unerwarteten Gesten, die einem wieder Kraft geben.

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