Stillbeziehung stärken - 3 Tipps

Stillbeziehung stärken – 3 Tipps

Eine gute Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind hat für beide Seiten mehr Vorteile, außer dass das Kind satt wird. Damit es mit einer guten Stillbeziehung zwischen dir und deinem Kind klappt, findest du hier 3 Tipps, wie du eine gesunde Stillbeziehung aufbauen kannst.

Eine Mutter stillt ihr Baby
Die Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind ist ein sehr intimer Moment © Anna Romanova via Bigstock

Gute Stillbeziehung macht gesund

Bei Müttern werden während des Stillens die Hormone Prolaktin und Oxytocin freigesetzt, die die Regeneration des Körpers beschleunigen. Diesen Hormonen werden positive Langzeitfolgen wie unter anderem ein geringeres Risiko für Eierstock- oder Brustkrebs nachgesagt. Auch beim Kind wird das Oxytocin ausgeschüttet, es sorgt für innere Zufriedenheit – ein Grund dafür, warum viele Kinder beim Stillen einschlafen.

Stillbeziehung stärken: Gleich nach der Geburt anlegen

Direkter Körperkontakt nach der Geburt hilft deinem Baby, seine Körperfunktionen zu stabilisieren und sich auch außerhalb des geschützten Bauchs zu orientieren.

Manche Hebammen raten dazu, in den ersten vier bis sechs Wochen nach der Geburt, dem Kind keinen Schnuller zu geben. Dieser verändere die Saugtechnik des Babys, die für das Stillen an der Brust benötigt wird. Eine einheitliche medizinische Meinung dazu gibt es aber nicht.

Richtige Unterstützung für eine gute Stillbeziehung

Auch der Partner und andere Familienangehörige haben einen Einfluss darauf, wie innig die Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind sein kann. Gerade bei Eltern, die zum ersten Mal ein Kind bekommen haben ist häufig die Unsicherheit groß, wie oft das Kind gestillt werden muss. Außenstehende sollten hier keine Entscheidungen der Mutter infrage stellen, denn nur sie kann am besten einschätzen, wie oft ihr Kind gestillt werden muss.

Video-Empfehlung

Mit diesen Tipps steht einer gelungenen Stillbeziehung zwischen dir und deinem Kind hoffentlich nichts mehr im Wege.