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„Schluss mit Vorurteilen gegen Stay-at-Home-Mütter!“

Ausschlafen. Fernsehen. Ein bisschen kochen. Alles ganz gemütlich. Das sind die häufigsten Vorurteile gegen Stay-at-Home-Mütter. Doch diese zwei Bloggerinnen sagen den Klischees den Kampf an.

So viel leisten Stay-at-Home-Mütter
So viel leisten Stay-at-Home-Mütter
©Unsplash/Volha Flaxeco

Erwartung vs. Realität: Mama-Style

Mama und Bloggerin Casey Huff hatte selbst eine völlig falsche Vorstellung davon, was es heißt, Hausfrau und Mutter zu sein – bis sie sich selbst entschied zuhause bei ihren Kindern zu bleiben.

Ein sauberes Haus, mehr Schlaf und Zeit für Hobbys wie Lesen: So hat sie sich ihren Alltag als Stay-at-Home-Mutter vorgestellt. Aber Pustekuchen! In einem Facebook-Post schildert sie, wie ihr Alltag wirklich aussieht: Eine Trommel Wäsche waschen – eine von vielen –, Frühstück machen, hinter den Kindern aufräumen, Hausarbeit, sich mit den Kindern beschäftigten. Die kleinen Mägen fangen irgendwann wieder an zu knurren, also wird Mittagessen gekocht. Danach machen die Kinder ihren Mittagsschlaf. Zeit zum Ausruhen, richtig? Falsch! Nun kümmert sie sich um die Rechnungen, räumt den Geschirrspüler aus. Nun sind die Kinder wieder wach und wollen beschäftigt werden.

„Und jetzt ist es bald 16:51 Uhr, mein Mann kommt bald nach Hause, ich habe noch nicht angefangen Abendessen zu kochen, das Haus ist schon wieder unordentlich und ich habe noch immer Wäsche zu waschen“, schreibt sie in ihren Facebook-Post.

“It’s going to be so much easier to keep our house clean once I’m a stay-at-home mom."Chalk that one up on the list of…

Gepostet von Bouncing Forward with Casey Huff am Donnerstag, 10. Januar 2019

„Mutter zu sein ist ein Vollzeit-Job“

Auch die amerikanische Fitness-Bloggerin und Dreifach-Mama stellt klar: „Mutter zu sein ist ein Vollzeit-Job“. Nachdem sie ein Instagram-Nutzer kritisiert hatte, sie würde nicht arbeiten und sei faul, entschied sie sich, einen offenen Brief auf ihrem Instagram-Account zu veröffentlichen. Dort schreibt sie:

„Du denkst also, ich arbeite nicht? Glaubst du ernsthaft, dass ich den ganzen Tag zu Hause rumsitze und Däumchen drehe? Denkst du etwa, dass meine 22 Monaten alten Kleinkinder mich zu Hause entspannen lassen, nachdem ich mein morgendliches Work-Out absolviert habe?“

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Last week someone made a comment on my page and you know what, it upset me. It cut me pretty deep and while I do my best to remain positive – this hurt. It basically said 'I wish I got to stay at home all day and exercise with my child, instead I have to go to work and do WORK…' Work?! You think I don't WORK?! You think I sit at home all day and twiddle my thumbs? You think 2 x 22 month old toddlers just let me kick my feet up all day after I've done my morning workout? You think I'm beaming with energy as I grow a new baby and frantically do my best to keep up with twin boys that run rings around me?! Just to break it down… I exercise for 20-30 minutes a day. Sometimes stopping 20 times throughout to fetch toys, bring food, stop hair pulling, break up fights over toys and some days, stopping 2 minutes in because it just ain't happening that day! Other days we're so busy or the boys are so CLINGY / CRANKY (eg: this photo sums it up) the best workout I can get in is some squats, push ups and tricep dips while they eat or while we practice new words, counting to 10 or all the body parts we've learnt. I certainly DON'T spend all day exercising. My days are spent changing shitty nappies, dealing with tantrums, playing cars and trucks, making food that gets thrown on the floor before it's even tasted, walking the streets trying to get tired, grumpy children to nap, attempting to teach two little humans to SHARE instead of bite, pull hair, scratch or push each other, pushing swings, climbing up and down bloody forts that shouldn't even be in kids playgrounds because they are so damn unsafe, singing the alphabet, going for adventures to keep the bubs happy, vacuuming 3 times a day because of all that food that I worked so hard to cook wasn't even considered eating, oh and did I mention the constant battle of playing referee ALL day between two little cheeky monkeys that guess what DON'T 'just play happily and entertain each other all day!' For the record, TWINS don't do that!!! Maybe when they're older, yes! I hope so anyway ~ but for now, no – I literally for most of the part can't take my eyes off them! Cont. in comments 👇👇

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Schluss mit Vorurteilen

Obwohl wir bereits im Jahr 2019 angekommen sind, sieht es also so aus, als würden sich einige Vorurteile immer noch hartnäckig halten. Grund genug uns mal die größten Vorurteile gegen Stay-at-Home-Müttern vorzuknöpfen. Hier fünf weitere Situationen, die Full-Time-Mamis bestimmt kennen.

#1 „Hausfrauen sind keine Feministen“

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Das ist einfach nur Blödsinn und mehr als unfair. Wieso muss das eine das andere automatisch ausschließen? In Full-Time-Müttern steckt genauso viel Feministin wie in Mütter, die wieder arbeiten gehen.

#2 „Sie sind faul“

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Das kann auch nur jemand sagen, der noch nie auf Kinder aufgepasst hat. Das ist ein 24/7-Job, ohne Pausen und Urlaub.

#3 „Home-Office UND auf die Kinder aufpassen? Kein Problem!

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Viele Frauen meistern diese Herausforderung. Aber es ist alles andere als einfach. Du arbeitest zwei Minuten und schon hat dein Kind die Wohnzimmerwand als seine neue Leinwand entdeckt. Kommt dir das bekannt vor?

#4 „Stay-at-Home-Mütter haben IMMER Zeit“

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Haben deine Freunde schon mal angenommen, dass du Zeit hast, weil du sowieso zuhause bist? Full-Time-Mütter haben genauso viele Termine wie andere Leute auch. Kinderarzt, Fußball-Training, Lebensmittel einkaufen: Diese Sachen erledigen sich nicht von selbst.

ABER: #5 Es ist nicht alles furchtbar

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Kinder sind toll und eigentlich hat doch jeder Job manchmal seine Schattenseiten. Wenn man mal von der ganzen Arbeit absieht, lieben wir es, bei unseren Kindern zu sein. Zuhause bei ihnen zu sein und mit ihnen Zeit zu verbringen, ist doch eigentlich der beste Job der Welt.