Warum sind Kleinkinder nur so verdammt anstrengend?

Mama und Kleinkind auf dem Sofa
Meine Tochter wurde älter, aber es wurde nicht leichter - nur anders.
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An manchen Tagen ist einfach alles zu viel – auch für Mama Nadja. Dann stellt auch sie sich die Frage: Warum sind Kleinkinder nur so verdammt anstrengend? Oder bleiben uns im Alltag nur die negativen Erlebnisse hängen?

Kinder waren nie in meiner Vorstellung

Früher wollte ich keine Kinder haben. Ich sah andere Mütter, wie sie total gestresst hinter ihrem Nachwuchs hergerannt sind und teils nur noch ein Schatten ihrer selbst waren. Das konnte ich mir für mich selbst beim besten Willen nicht vorstellen.

Meinungen ändern sich

Dann wollte ich plötzlich doch ein Kind und bekam es auch. Mit einem Neugeborenen, das nachts mehrmals wach war, war es ganz schön anstrengend, aber irgendwie auch gut machbar. Man macht es ja gerne und weiß auch, wofür man das alles macht.

So weit, so gut. Meine damalige Ansicht war, „es kann nur besser bzw. leichter werden“. Meine Tochter wurde älter, aber es wurde nicht besser oder leichter – nur anders. Irgendwann entwickeln diese kleinen liebenswerten Teufelchen nämlich so etwas wie einen eigenen Willen und dann fängt der Spaß erst so richtig an…

Warum immer so viel Terror?

Sie zicken, schreien, toben und bekommen regelmäßig ihre Wutanfälle. Und als Eltern denkt man sich zurecht „Warum sind Kleinkinder nur so verdammt anstrengend?“ Ja es ist wichtig, dass sie so sind, es bildet und formt den Charakter und sie lernen, sich gegen andere Kinder durchzusetzen. Aber muss das denn immer in Kombination mit Terror passieren?

Sobald sie laufen gelernt haben, geht der Spaß erst so richtig los. Sie tapsen überall hin und bringen sich in teils gefährliche Situationen, ohne es überhaupt zu merken. Und als Mutter (oder Vater) ist man nur noch am Rennen.

Größere Kinder gleich größerer Ärger?

Wenn sie in die Kita gehen, müssen sie lernen sich gegen ältere und größere Kinder durchzusetzen, testen dadurch dann auch gerne ihre Grenzen an Mama und Papa aus. Und möchten generell alles selbst machen, was im totalen Chaos enden könnte und oft auch wird.

Und das Ende vom Lied? Am Abend liegt das Kind im Bett und schlummert. Für dich als Eltern, war der Tag meist recht anstrengend neben Arbeit, Haushalt und diversen Wutausbrüchen des Nachwuchses. Aber schlussendlich hat dein Kind dabei vielleicht auch etwas Neues gelernt oder eine Fertigkeit verbessert.

Ohne, dass du es gemerkt hast. Und wenn man nochmal gründlich über den Tag nachdenkt: Die meiste Zeit war dein Kind doch total zauberhaft, oder?