5 Dinge, die ich vor dem Kinderkriegen viel zu wenig geschätzt habe

5 Dinge, die ich viel zu wenig geschätzt habe, bevor ich Mutter wurde

Jede Mama und jeder Papa kennt sie: Die Dinge, die man als ganz selbstverständlich betrachtet – bis man eben Kinder bekommt. Plötzlich sind dann vermeintliche Selbstverständlichkeiten ganz und gar nicht mehr selbstverständlich. Hier erzählt unsere Autorin Daniela Kirschbaum ihre persönliche Top 5 der Dinge, die sie viel zu wenig geschätzt hat, bevor der Nachwuchs in ihr Leben geplatzt ist.

Familie mit drei Kindern spielt im Wohnzimmer
Fünf Minuten für sich selbst haben? Ein Fremdwort für Mütter mit Kleinkindern! © Bigstock / Ondrooo

#1 Ausreichend Schlaf

Bei der Frage danach, was man zu wenig schätzt, bevor man Kinder in die Welt setzt, führt ausreichend Schlaf wohl sämtliche Hitlisten an. Dabei erhält man doch schon während der Schwangerschaft von allen Seiten gut gemeinte Ratschläge zum Thema Schlaf: „Schlaft noch einmal so richtig aus, damit ist’s dann nämlich vorbei“ Und dann merkt man voller Wehmut:

Der wahre Wert einer Mütze voll Schlaf erschließt sich erst dann, wenn man nächtelang mit bauchwehgeplagtem Säugling im Fliegergriff seine Kilometer abgearbeitet hat. Vor der Geburt des ersten Kindes schätzt man ausreichend Schlaf also immer und in jedem Fall viel zu wenig. Wieso auch nicht? Man kennt es ja nicht anders und zum Glück hat man auch nicht die leiseste Ahnung davon, was da auf einen zukommt!

#2 Saubere Kleidung

Das, was man bisher als selbstverständlich angesehen hat, nämlich saubere Kleidung ohne Spuckflecken, Milchränder, Breireste, Kakaospritzer, Eiskleckse oder – schlimmer noch – Körperflüssigkeiten, die eigentlich in die Windel gehören, ist es mit der Geburt des ersten Kindes definitiv nicht mehr. Und zwar gleich mehrere Jahre lang nicht! Also: Ein Shirt, das auch am Abend noch frisch und sauber ist, muss unbedingt gebührend geschätzt werden!

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#3 In aller Ruhe aufs Klo gehen

Ich glaube, dazu gibt es nicht viel zu sagen. JEDE Mama und JEDER Papa mit Kindern unter drei Jahren, weiß ganz genau, wovon die Rede ist. Aber: Es wird besser! Wirklich!

#4 Krank sein dürfen

Vor den Kindern: Du fühlst dich elend, denn du hast eine schlimme Erkältung aufgeschnappt. Husten, Schnupfen und Fieber strecken dich nieder. Mit letzter Kraft machst du dir einen Tee, wirfst ein Aspirin ein, kriechst ins Bett und wirst in Ruhe wieder gesund. Versuche, es zu schätzen! Es werden nämlich mit Kindern andere Zeiten auf dich zukommen:

Du fühlst dich elend, denn du hast eine schlimme Erkältung aufgeschnappt. Husten, Schnupfen und Fieber strecken dich nieder. Na und? Mamas und Papas haben keine Zeit, krank zu sein!

#5 Entscheidungen nur für sich selbst treffen zu müssen

Das ganze Leben besteht aus Entscheidungen und die machen wir uns nicht immer leicht. Aber: Entscheidungen nur für sich selbst treffen zu müssen (und dann auch mit möglichen Konsequenzen klar zu kommen), ist von durchaus unschätzbarem Wert!

Oder welche Eltern waren noch nie hoffnungslos überfordert mit der Fülle an Entscheidungen, die plötzlich für jemand anderen getroffen werden müssen? Beginnend mit der sichersten Babyschale über den richtigen Zeitpunkt für den Beikoststart bis hin zur Auswahl der besten Kinderbetreuungseinrichtung. Na eben!