4-Jährige bricht Weltrekord und erklimmt als Jüngste das Everest-Basecamp

Zara und ihr Brauder auf dem Mount Everest
Unglaubliche Fotos auf über 5000 Metern.
© Instagram / sasha.jede

Im Alter von 4 Jahren hat die kleine Zara einen unglaublichen Weltrekord aufgestellt: Sie hat mehr als 170 Kilometer bezwungen und es als jüngster Mensch zum Everest-Basecamp geschafft. Ihr Papa teilt die bewegenden Bilder und verrät stolz, seine Tochter habe „sogar Hunderte andere Wanderer“ unterwegs überholt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Weltrekord: Zara (4) ist der jüngste Mensch, der bis zum Everest-Basecamp gewandert ist.
  • Über 270 Kilometer und insgesamt mehr als 20.000 Höhenmeter wird die Kleine nach ihrer Rückkehr gemeinsam mit ihrem Bruder und Papa bezwungen haben.
  • Auf Instagram teilt die Familie ihre bewundernswerten Abenteuer, zu denen neben dem Everest auch ein täglicher Dschungel-Marsch zum Kindergarten gehört.

Vierjähriges Mädchen stellt Weltrekord am Everest auf

Dieses kleine Mädchen ist über Nacht zum Superstar der Wander-Szene geworden. Mit gerade einmal vier Jahren hat sie das Basislager des berühmtesten Berges der Welt, dem Mount Everest, erklommen. Das Ganze sogar ohne Hilfe von ihrem Papa oder ihrem großen Bruder, die mit ihr gemeinsam unterwegs waren. Nach 18 Tagen und 170 km erreichte die Familie das Basecamp auf über 5000 Höhenmetern und Papa teilte stolz die unglaublichen Bilder seiner Kinder.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Saša jede (@sasha.jede)

Natürlich machen die drei sich auch zu Fuß auf den Rückweg und werden insgesamt eine Strecke von über 270 Kilometern und mehr als 20.000 Höhenmetern bezwungen haben.

Knallharte Bedingungen für die Kinder

Auf Instagram erklärt der Vater der Kinder, welche knallharten Bedingungen unterwegs herrschten. So soll es -25 Grad kalt gewesen sein, als die kleine Zara und ihre Familie am ersten Januar das Basecamp erreichten. Auch die Übernachtungen in den Unterkünften entlang des Weges sind alles andere als gemütlich: In den Schlafräumen sei es teilweise unter -10 Grad kalt gewesen, schreibt er weiter.

Die kleine Zara ist körperliche Extreme gewöhnt

Das ganze Leben der Familie scheint ein einziges Abenteuer zu sein. Auf Social Media sieht man Zara und ihren Bruder bei Wanderungen durch den Dschungel Malaysias oder bei Fahrradtouren quer durch die Mongolei. Auch die eisigen Temperaturen würden dem Mädchen nicht zusetzten: „die kleine Zara badet nie in warmem Wasser, im Gegenteil, sie fügt Eis hinzu, weshalb sie wohl auch kein Problem mit der Kälte hatte“, schreibt ihr Vater in einem Instagram-Post.

„Akklimatisierung verlief überdurchschnittlich gut“

Weiterhin schwärmt ihr Papa von den Fähigkeiten seiner kleinen Rekord-Wanderin: „Während des Marsches gab es keine Probleme, die Akklimatisierung verlief überdurchschnittlich gut“, schreibt er auf Instagram.

Das bedeutet, den Körper langsam an die höheren Lagen und die dünnere Luft zu gewöhnen, um die Höhenkrankheit zu vermeiden. Ganz ungefährlich sind Wanderungen in diesen Höhen nämlich nicht, erst recht für Kinder. Neben Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit und Kurzatmigkeit kann die Höhenkrankheit in schweren Fällen auch zu lebensbedrohlichen Lungen- oder Hirnödemen führen.

Zaras Papa passte aber streng auf und erklärt, die Sauerstoff-Sättigung in ihrem Blut sei nie unter 90 Prozent gesunken. Im Normalzustand sind 94 bis 99 Prozent ideal. Stolz schreibt er: „Die kleine Zara überholte dank ihrer sehr guten körperlichen Verfassung bis auf wenige Ausnahmen sogar Hunderte andere Wanderer“.

Generell gilt: Mit ungeübten und sehr jungen Kindern (unter zwei Jahren) solltest du lieber nicht über 2000 Höhenmeter wandern und auch schnelle Höhenänderungen lieber vermeiden.

Quellen