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Pommes, Burger und Co.: Junkfood-Werbung soll verboten werden

Pommes, Burger und Softdrinks
Bei Kindern und Jugendlichen beliebt: Pommes, Burger und Softdrinks
© Pexels / Caleb Oquendo

Keine Zuckerbomben mehr: Die Verbraucherschutzminister der Länder fordern ein Verbot für Junkfood-Werbung. Besonders Reklame, die sich an Kinder und Jugendliche richtet, soll demnach eingestellt werden. Damit möchten sie, gemeinsam mit dem Bundesernährungsminister Cem Özdemir, einen Beitrag im Kampf gegen Übergewicht leisten.

Deutsche Kinder zu dick

Ob Pizza, Burger oder süße Versuchungen – ungesundes Junkfood ist bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Bei übermäßigem Verzehr führt dies nicht nur zu Übergewicht, sondern auch zu (dauerhaften) Gesundheitsproblemen.

Auf Grund von zu wenig Bewegung, aber einem zu hohen Süßigkeiten-Konsum haben deutsche Kinder während der Corona-Pandemie laut Studien zugenommen. Die Studie, die im Auftrag der Adipositas Gesellschaft durchgeführt wurde, belegt sogar, dass jedes sechste Kind zu dick ist.

Junk-Food-Werbung muss verboten werden

Die Verbraucherschutzminister der Länder möchten aktiv etwas im Kampf gegen Übergewicht bei Kindern tun und einen ersten, wichtigen Schritt gehen. Sie fordern, dass an Kinder und Jugendliche gerichtete Werbung für ungesunde Lebensmittel verboten wird.

Auch Cem Özdemir, Deutschlands Bundesernährungsminister, sieht darin einen Lösungsansatz. Er erklärte nach einer zweitägigen Ministerkonferenz in Weimar, dass Werbung für Lebensmittel mit hohem Zucker-, Salz- oder Fettgehalt für Kinder so weit wie möglich eingeschränkt werden muss.

Auch Fachorganisationen, Ärzteverbände und die Verbraucherorganisation Foodwatch fordern eine Medienregulierung in Bezug auf Fastfood-Werbung.

Mit Inhalten der dpa

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