„Ich mache das nicht umsonst“: 7 Dinge, die ich von meinem Partner fordere, wenn ich schwanger bin

TikTokerin _lifeofjenny_ veröangt Entschädigung für Schwangerschaft
© Unsplash/ Spencer Saint-Eloi + TikTok/ _lifeofjenny_

Von einem Ehevertrag bis hin zu £250.000 jährlich pro Baby: Diese Liste an „nicht verhandelbaren Forderungen für die Schwangerschaft“ geht viral und sorgt für kontroverse Diskussionen auf Tiktok. Aber sind ihre Wünsche wirklich so absurd?

Das Wichtigste in Kürze:

  • Auf TikTok teilt eine Influencerin ihre umfangreiche Liste an Bedingungen für eine mögliche Schwangerschaft
  • Der Clip geht viral und löst gemischte Reaktionen aus.
  • Einige finden die Forderungen übertrieben, während andere sie als vernünftig betrachten – insbesondere im Hinblick auf die Kinderbetreuung.

Ihre Forderungen gehen viral

In einem Clip stellt die britische Influencerin LifeofJenny auf ihrem TikTok-Kanal ihre Bedingungen vor, falls sie sich jemals für ein Kind entscheiden sollte. Diese Bedingungen umfassen unter anderem einen Ehevertrag und eine jährliche Zulage von £250.000 pro Baby. Ihre Liste an Forderungen ist lang und trägt die klare Überschrift “Meine nicht verhandelbaren Forderungen für die Schwangerschaft“.

Diese erklärt sie in dem viralen Video ausführlichst und sagt ganz klar: “Als Frau einen Menschen zu erschaffen, erfordert viele Opfer und ich lasse mir das alles nicht umsonst antun. Tut mir leid, aber es tut mir nicht leid”

Diese Vorstellungen müssen für TikTokerin Jenny erfüllt sein:

  • Ein Ehevertrag vor der Schwangerschaft mit Klauseln, die Untreue und Co. abdecken
  • Jährliche Zulage von £250.000 pro Baby, um wöchentliche Therapiesitzungen vor und nach der Geburt zu bezahlen und zur Finanzierung eines Personal Trainers. Geld für Lebensmitteleinkäufe und Bedürfnisse der Kinder seien in dem Betrag bereits mit eingerechnet.
  • Ein gemeinsamer Babymoon: Also eine kleine Reise wie die Flitterwochen – nur eben vor der Geburt.
  • Eine Haushälterin für 6 Monate, die Wäsche, Kochen und Putzen übernimmt. Nach dem ersten halben Jahr soll die Haushälterin dann durch einen wöchentlichen Reinigungsdienst ersetzt werden.
  • „Mommy Makeover“: Ein Eingriff, um die körperlichen Veränderungen nach der Geburt zu “korrigieren”. Dazu gehören oft eine Bauchstraffung, Bruststraffung oder -vergrößerung und eine Fettabsaugung.
  • Eine Nachtschwester, um ausreichend Schlaf zu bekommen und morgens genügend Energie für die Kinder zu haben.
  • Ein Push Present wie eine Wohnung, ein Auto oder Geschäft auf ihren Namen, um die Zukunft der Mutter und des Kindes im Falle von Problemen abzusichern.

Sobald sie schwanger ist, möchte die Influencerin außerdem aufhören, arbeiten zu gehen und sich ganz der Kindererziehung widmen.

Sind ihre Forderungen wirklich so absurd?

Die Meinungen über das Video könnten nicht unterschiedlicher sein. Die einen bezeichnen ihre Forderungen als “Wahnvorstellungen” und werfen ihr vor, dass es ihr nur ums Geld gehe – nicht um ein Baby. “Kinder sollten aus Liebe entstehen. Ich verstehe nicht, warum du es wie ein Geschäft behandelst?”, schreibt eine Userin in den Kommentaren. Eine andere meint: “Dafür bezahlt zu werden, dass man ein Baby hat, ist verrückt. Wenn man denkt, dass es das Opfer nicht wert ist, ist man einfach nicht bereit für ein Baby.”

Auf der anderen Seite stehen eine ganze Reihe von Kommentaren, die diese Forderungen gar nicht so abwegig finden: “Ich weiß nicht, es scheint ziemlich vernünftig zu sein. Die 250.000 fließen in die Betreuung der Kinder. Ich gehe also davon aus, dass das Gehalt für die Doula und die Nachtschwester dazugehört”, schreibt ein TikTok-Nutzer.

Eine andere Userin schreibt: “Wenn man bedenkt, wie Mutterschaft für viele aussieht, sind das keineswegs verrückte Wünsche, sondern einfach nicht der Standard, der da sein sollte.”

Was meinst du? Sind die Wünsche der Influencer übertrieben?

Quellen