Mama bezahlt ihre Kinder, damit sie in die Schule gehen

Mama holt Kleingeld aus dem Portmonnaie
Für Mama Kelly die beste Lösung
© Pexels / Emil Kalibradov

Genialer Ansporn oder total übertrieben? In einem TikTok-Video erklärt Mama Kelly, dass ihre Kinder bezahlt werden, für jeden Tag, an dem sie zur Schule gehen. Für sie ein letzte Ausweg, ihre Kinder zu motivieren.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Mama Kelly bezahlt ihre Kinder dafür, dass sie zur Schule gehen.
  • Die volle Summe gibt es aber nur, wenn das ohne Murren und Meckern passiert.
  • Hinter der Idee steckt ein harter Kampf, ihren Sohn wieder für die Schule zu motivieren.

Mama zahlt 2 Pfund Taschengeld für jeden Schultag

In ihrem TikTok-Video zeigt Mama Kelly aus Großbritannien, wie sie die kleinen Spar-Töpfe ihrer Kinder befüllt. Zwei Pfund (etwa 2,30 €) bekommt jedes ihrer drei Kinder, wenn sie sich am Morgen selbstständig angezogen haben und ohne zu meckern, in die Schule gehen.

Schaffen sie das nicht, bekommen sie das anteilig von ihrem Geld abgezogen.

Mit jedem Wutanfall verlieren sie Geld

Kelly erklärt, ihr mittleres Kind habe sich brav angezogen, also bekommt er ein Pfund dafür. Allerdings sei er erst nach “einem kleinen Wackler” zur Schule gegangen und verliert deshalb 50 Pence. Weiter erklärt sie, der jüngste ihrer Söhne habe sein ganzes Pfund fürs Anziehen verloren, weil es sie “45 Minuten gekostet hat, ihn aufzuwecken und anzuziehen”.

Meinungen zu ihrem Hack sind gespalten

In den Kommentaren finden sich einige Eltern, die erzählen, dass sie es ganz ähnlich handhaben. Eine Mama schreibt, sie bezahle ihre Tochter, wenn sie täglich ihre Brille trägt und ihr Zimmer ordentlich hält.

Aber natürlich sehen das längst nicht alle so. Auf einen wütenden Kommentar antwortet Kelly ehrlich: “Wenn du die gleichen Probleme hättest wie wir, würdest du dasselbe tun.”

Taschengeld war Mamas letzter Ausweg

Auf die Idee, ihre Kinder für die Schule zu bezahlen, ist Kelly nicht einfach so gekommen. Es war viel mehr der letzte Trick, der ihr noch eingefallen ist. Denn eines ihrer Kinder hatte massive Probleme und Schulangst.

„Er besucht jetzt seine zweite Probeschule und schaffte es kurz vor Weihnachten, seinen ersten vollen Schultag seit fast zwei Jahren zu absolvieren. Er hat große Ängste in der Schule“, erklärt sie in einem anderen Video und sagt, er befinde sich „irgendwo auf dem Spektrum.

Autismus Spektrum Störungen (ASS) sind neurologische Entwicklungsstörungen, die sich in einem breiten Spektrum von Verhaltensweisen und Schwierigkeiten manifestieren können. Diese betreffen beispielsweise die soziale Interaktion und können sich in unterschiedlichem Maße zeigen. Menschen mit Autismus können Schwierigkeiten haben, soziale Signale zu verstehen, Blickkontakt herzustellen oder nonverbale Kommunikation zu interpretieren.