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Milliardenpaket: So will Christian Lindner Familien ab 2023 entlasten

Eine Hand hält viele Euro-Geldscheine
Ab 2023 will Christian Lindner mehr Geld in die Taschen von Familien spielen.
© Pexels / Pixabay

Die Inflation hat Deutschland fest im Griff. Besonders betroffen davon sind Geringverdiener und Familien – auch aus der Mittelschicht. Bundesfinanzminister Christian Lindner möchte dem entgegenwirken und Familien ab 2023 mit einem Milliardenpaket in Höhe von 10,1 Milliarden Euro entlasten.

Christian Lindner plant Entlastungspaket ab 2023

Der Inflation geschuldet, fehlt Familien Geld an allen Ecken und Enden. Gas wird teurer, Strom auch, und Benzin sowieso. Da heißt es, den Gürtel enger schnallen.

Doch Bundesminister der Finanzen, Christian Lindner (FDP), möchte die Deutschen spätestens ab 2023 mit einem Milliardenpaket entlasten. Insgesamt sollen über 10 Milliarden Euro in die Geldbeutel der Deutschen wandern. Die wichtigsten Punkte sind die Erhöhung des Kindergeldes und ein höherer Grundfreibetrag.

Mehr Kindergeld für Familien

Wie der Spiegel berichtet, plant Lindner das Kindergeld für die ersten drei Kinder einer Familie ab 2023 zu erhöhen. Aktuell bekommt man für die ersten beiden Kinder 219 € im Monat, für das dritte Kind 225 € und ab dem Vierten 250 € im Monat.

Diese Summe soll sich für die ersten drei Kinder ab nächstem Jahr auf 227 € erhöhen. Der Betrag für jedes weitere Kind ändert sich allerdings nicht. Weitere Einzelheiten sollen demnächst vorgelegt werden.

Der Grundfreibetrag wird erhöht

Arbeitnehmer:innen freut es: Auch der Grundfreibetrag, auf die der Staat keine Steuern erhebt, soll erhöht werden und unsere Geldbeutel somit schonen. Bisher liegt der Freibetrag bei 10.348 € Gehalt im Jahr. Dieser soll dann 2023 auf 10.633 € und ein Jahr später sogar auf 10.933 € erhöht werden.

Auch am Spitzensteuersatz wird eine Stellschraube gedreht. Während dieser bisher ab einem Gehalt von 58.597 € gezahlt werden muss, soll das ab 2023 erst ab einem Betrag von 61.972 € und 2024 erst ab 63.521 € greifen.

Lediglich für Spitzenverdiener ändert sich vorerst nichts. Der Reichensteuersatz von 45 Prozent bleibt wie gehabt ab einem Einkommen von mehr als 277.826 €.

Christian Lindners Plan sieht vor, dass Bund und Länder den Bärenanteil dieses Pakets – nämlich 42,5 Prozent – übernehmen werden. Den Restbetrag sollen die Kommunen stemmen.

Quellen

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