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Tragischer Schlitten-Unfall: Kinder prallen gegen Mauer

Schlitteunfall Bad Griesbach: Kinder schwer verletzt
Symbolbild: Zwei kleine Geschwister wurden beim Schlittenunfall verletzt.
© Pexels / Pavel Danilyuk

Am Samstagnachmittag ereignete sich in Bad Peterstal-Griesbach beim Schlittenfahren ein tragischer Unfall. Zwei Geschwister konnten beim Schlittenfahren nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallten gegen eine Mauer.

Kinder konnten nicht rechtzeitig bremsen

Die beiden Geschwister im Alter von drei und fünf Jahren wollten am Samstag mit einem lenkbaren Plastik-Bob einen Hang hinunter rodeln. Laut der Polizei in Offenburg konnten die zwei Geschwister aber nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren mit voller Geschwindigkeit am Ende des Hangs gegen eine Mauer.

Einsatzkräfte hatten einen erschwerten Rettungseinsatz

Dort erlitten sie schwere Verletzungen und wurden sofort mit zwei Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Philippe Dieterle von der Feuerwehr Bad Griesbach sagte, die Rettungsaktion sei wegen der starken Schnee- und Eisverhältnisse besonders schwierig gewesen. Warum die beiden Kinder nicht rechtzeitig bremsen konnten und ob die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt hatten, ist noch unklar.

Gefahr sollte nicht unterschätzt werden

Laut einer aktuellen Studie der amerikanischen Forscher des Center for Injury Research and Policy at Nationwide Children’s Hospital wird das Unfallrisiko beim Rodeln immer noch sehr unterschätzt. Laut der Studie und den US-Forschern sollten Kinder Helme beim Schlittenfahren tragen. So kann das Risiko, eine schwere Kopfverletzung davonzutragen, deutlich verringert werden.

Helme könnten Leben retten

Zwar gibt es schon auf vielen Rodelstrecken in Österreich eine Helmpflicht bei Kindern. Allerdings nehmen viele Eltern diese nicht wahr. Helme werden meist nur beim Ski- und Snowboardfahren getragen – nicht aber beim Rodeln.

Eltern müssen Verantwortung übernehmen

Eltern sollten mit kleineren Kindern beim Rodeln und Schlittenfahren zusammenfahren, um solch tragische Vorfälle wie in Bad Peterstal-Griesbach zu vermeiden.

Quellen

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