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Vierlinge mischen Patchworkfamilie in Texas auf

Symbolbild: Mama hält sich Ultraschallbilder vor den Bauch
Ein Mädchen gewünscht und vier Jungs bekommen.
© Pexels / Tima Miroshnichenko

Eine Patchwork-Familie aus dem US-amerikanischen Texas bekam in diesem Sommer Zuwachs: Ende Juni 2022 erblickten die Vierlings-Jungs Adam, Bennett, Coby und Dane in der 35. Schwangerschaftswoche komplikationslos das Licht der Welt. Jetzt stellen sie das Leben der Eltern und drei weiteren Geschwister gehörig auf den Kopf.

„Machen wir doch gleich mehrere – und alles Jungs!“

„Gott hat einen tollen Sinn für Humor“, lacht Mama Gaby Hagler – und klärt auf: „Ich hatte bereits eine 13-jährige Tochter aus einer früheren Beziehung, mein Mann brachte einen Jungen mit in unsere Ehe; er ist zwölf. Und wir haben noch einen gemeinsamen Dreijährigen. Wir hofften ehrlich gesagt auf ein kleines Mädchen. Und der Allmächtige so: Machen wir doch vier. Vier Jungs!“
Gaby hatte nach einer kürzlich durchlebten Fehlgeburt Medikamente zur Steigerung der Fruchtbarkeit eingenommen.

Eins, zwei, drei … vier!

Während des Ersttrimesterscreenings in der zwölften Schwangerschaftswoche schauen Gaby und ihr Ehemann Patrick, ein Paar- und Familientherapeut, gemeinsam mit der Gynäkologin auf den Ultraschall-Monitor. „Wir dachten, wir sähen vier verschiedene Perspektiven desselben Babys … Auf einmal zählte die Ärztin laut los: Eins, zwei, drei Babys. Oh, Moment, da ist noch Nummer vier.“ Geahnt hatte das seit 2018 verheiratete Paar zuvor „überhaupt nichts“.

Die Vierlinge stärken den Familienzusammenhalt

Der Vater jetzt siebener Kinder gibt zu: „Es war ein totaler Schock. Damit hatten wir nun überhaupt nicht gerechnet.“ Das Paar hatte Pläne für ein „viertes und letztes“ Kind gemacht. „Das war für uns greifbar. Und wir waren zugegeben ziemlich besorgt, vor allem aus finanziellen Gründen.

Ich bin jetzt 50, andere Männer werden in diesem Alter Großväter. Ja, es hat unser Leben komplett verändert, aber vor allem zum Positiven.“ Vor allem der Familienzusammenhalt sei seit der Geburt der vier kleinen Söhne enorm gestärkt worden. Auch die Oma der Vierlinge teilt ihre Freude fleißig auf Facebook mit:

Zum Auseinanderhalten Farben und Tiermotive

Wie halten die Haglers eigentlich die sich stark ähnelnden Vierlinge auseinander? „Jeder hat seine eigene Farbe und sein eigenes Erkennungstier“, erklärt die 39-jährige Mama. „Es ist trotzdem schwierig, immer das richtige Kind zu erwischen.“

Online-Spenden für den Transport nach Hause

Um ihre früh geborenen Vierlinge sicher aus der Klinik nach Hause bringen zu können, hatten Gaby und Patrick Online-Spendengelder für einen Bus gesammelt: 20.000 US-Dollar kamen auf diese Weise zusammen.

Und wie kommen inzwischen die drei älteren Geschwister mit dem „Babyansturm“ zurecht? „Für die Liebe unter den sieben Kindern habe ich keine Worte“, sagt Gaby gerührt.

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