Zuckerarme Weihnachtssüßigkeiten – gesünder Naschen in der Adventszeit

Hand, die Zuckerwatte herstellt
In Zuckerwatte steckt verhältnismäßig weniger Zucker
© Unsplash/ Brandi Alexandra

Während der Adventszeit werden die Kleinen oft mit Süßigkeiten überschüttet. Das schadet nicht nur den Zähnen, zu viel Zucker kann auch das Diabetes-Risiko für Kinder erheblich steigern. Warum Zuckerwatte besser ist als ihr Ruf und andere Alternativen für weihnachtliche Naschereien für die ganze Familie.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Naschen gehört wohl für alle Kinder in der Weihnachtszeit dazu, aber deshalb muss die Zuckermenge nicht gleich ausufern.
  • Mit unseren Tipps und Tricks, werden die Kleinen sich garantiert auch auf die zuckerarmen Varianten stürzen.
  • Auch deine Gäste freuen sich sicher auf die ein oder andere Alternative auf dem Zucker-überladenen Gabentisch.

Schoko-Nikolaus, Adventskalender & Co.: In der Weihnachtszeit gibt es Zucker an jeder Ecke

Von den kleinen Schoko-Täfelchen im Adventskalender über Lebkuchen und Plätzchen bis zum Schoko-Nikolaus: In der Weihnachtszeit bekommen die meisten Kinder Süßigkeiten im Überfluss und auch das gehört zu den Festtagen dazu. Papa Mark meint sogar, im Advent werden seine Kinder endgültig Schoko-süchtig.

Zum Glück gibt es für Eltern ein paar Tipps und Tricks, die Zuckerdosis runterzufahren, ohne auf den Spaß beim Naschen verzichten zu müssen.

Zuckerwatte hat gar nicht so viel Zucker

Eine Weihnachts-Nascherei, die bei uns immer geht, ist tatsächlich Zuckerwatte. Trotz ihres Namens hat die nämlich einen eher geringen Zuckeranteil. In einer Portion stecken gerade einmal zwischen drei und fünf Gramm Zucker. Das entspricht etwa 2 Zuckerwürfeln. Eine Zuckerstange kommt dagegen je nach Größe schnell auf 50 Gramm Zucker. Beim nächsten Besuch auf dem Weihnachtsmarkt darf also ruhig eine große Zuckerwatte-Wolke eingekauft werden.

Schokolierte statt gebrannte Mandeln

Es müssen nicht immer die klassischen gebrannten Mandeln sein, die mit einer dicken Zuckerschicht überzogen sind. Stattdessen lieber Nüsse mit dunkler Schokolade überziehen. Je höher der Kakaoanteil, desto weniger Zucker ist meist enthalten. Neben Mandeln kommen sicher auch geröstete Cashews oder Walnüsse gut bei deinen Kindern an.

Heiße Schokolade mit reinem Kakao und Honig

Im Advent darf natürlich auch die obligatorische heiße Schokolade nach einem ausgiebigen Schnee-Tag nicht fehlen. Allerdings enthält Kakao-Pulver zum Anrühren oft bereits so viel Zucker pro Tasse, wie Kinder am ganzen Tag zu sich nehmen sollten. Um Zucker einzusparen, die Milch lieber mit Backkakao oder Rohkakao aufkochen und mit ein wenig Honig oder Agavendicksaft süßen. Dann bleibt noch genügend Zucker-Guthaben für ein paar Mini-Marshmallows übrig.

Obstteller: Weihnachtsbaum aus Kiwis

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Bunter Nasch-Teller mit frischen Früchten

Für kleine Zucker-Junkies ist ein hübscher Früchte-Teller eine willkommene Abwechslung an Weihnachten. Du kannst Obst und Gemüse schneiden und zu einem weihnachtlichen Motiv auftürmen. Wie wäre ein Kiwi-Tannenbaum mit Christbaumkugeln aus Himbeeren und Blaubeeren? Auch ein paar Paprika-Sterne mit dem Plätzchen-Ausstecher kommen sicher gut an.

Popcorn mit Lebkuchen-Gewürz

Popcorn ist eine Nascherei, die bei uns immer geht. Wenn der Mais mit Heißluft gepoppt wurde, bekommst du frisches Popcorn ganz ohne Zucker. Für den weihnachtlichen Geschmack kannst du dein Popcorn in der Adventszeit mit Lebkuchengewürz oder etwas Zimt bestreuen.

Selbstgemachte Schoko-Crossies

Statt zuckriger Plätzchen kannst du ganz leicht auf selbstgemachte Schoko-Crossies ausweichen. Dazu brauchst du nicht mehr als ungesüßte Cornflakes und geschmolzene, dunkle Schokolade. Beides gut vermengen und in kleinen Portionen auf einem Backpapier trocknen lassen. Die sind auch ein gern gesehenes DIY-Geschenk bei der Verwandtschaft.