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Abnehmen in der Schwangerschaft: normal oder gefährlich?

Abnehmen in der Schwangerschaft kann vor allem in den ersten Wochen vorkommen. Warum die Pfunde purzeln können, worauf dann zu achten ist und ob es gefährlich für das Baby sein kann, liest du hier.

Darf ich in der Schwangerschaft abnehmen?
Darf ich in der Schwangerschaft abnehmen?
© Bigstock/ anatoliy_gleb

Abnehmen in der Schwangerschaft: in den ersten Monaten normal

Das Abnehmen in der Schwangerschaft kann gerade in den ersten Wochen verschiedene Gründe haben. In Frage kommt zum Beispiel:

Ist es schlimm in der Schwangerschaft abzunehmen?

Prinzipiell gilt: Tritt ein leichter Gewichtsverlust, vor allem in der Frühschwangerschaft ein, ist das völlig normal. Manche Frauen nehmen in dieser Zeit ab, andere wiederum halten ihr Gewicht oder nehmen sogar schon zu. Wenn du unter Schwangerschaftsbeschwerden leidest und ungewollt abnimmst, dann ist das bis zu einem gewissen Maß nicht schlimm.

Bei anhaltender Übelkeit mit Erbrechen solltest du aber darauf achten, dass dein Körper genügend Flüssigkeit bekommt. In extremen Fällen, wie etwa einer Hyperemesis gravidarum, solltest du deinen Arzt aufsuchen.

Diät in der Schwangerschaft: Tabu oder ok?

Eine Diät sollte man in der Schwangerschaft auf keinen Fall machen. Wer aus Angst vor zu vielen Babypfunden dauerhaft kürzer tritt, entzieht seinem Baby wichtige Nährstoffe und riskiert eine Unterversorgung. Die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft ist wichtig und richtig.

Hast du dennoch das Gefühl, zu viele Kilos zuzulegen, solltest du das mit dem Frauenarzt besprechen und dich beraten lassen, wie man mit gesunder Ernährung und leichtem Sport (Walking, Aqua-Gymnastik) gegensteuern kann.

Abnehmen nach der Schwangerschaft

An gezieltes Abnehmen nach der Geburt ist erstmal noch nicht zu denken. Der Körper muss sich zunächst von der Geburt erholen. Was aber passieren kann, ist das du schon allein durchs Stillen wieder etwas abnimmst, denn Stillen verbraucht viele Kalorien. Auch deine Gebärmutter entwickelt sich wieder zurück, wodurch dein Bauch wieder kleiner wird. Falls du Wassereinlagerungen hattest, werden diese jetzt auch nach und nach weniger.

Nach etwa sechs bis acht Wochen kannst du dann wieder mit leichten Sportübungen anfangen. Vor allem Rückbildungsgymnastik sollte jetzt ganz oben auf deiner Liste stehen. Spaziergänge und Dehnübungen gehören auch zum Sportprogramm. Sprich aber vorher mit deinem Arzt, welche Übungen du jetzt durchführen darfst, denn falls du einen Kaiserschnitt oder einen Dammriss hattest, solltest du etwas vorsichtiger sein.

Mach dir keinen Druck

Auch wenn viele Promis direkt mit einem „Afterbabybody“ aufwarten, heißt das nicht, dass dies die Norm ist. Vergiss nicht, dass solche Frauen eine Nanny für ihr Baby haben und mit Personal Trainern sowie Ernährungsexperten zusammenarbeiten und sich das mit einem normalen Alltag überhaupt nicht vergleichen lässt.

Abnehmen nach der Geburt sollte keine Priorität für dich haben. Erst einmal gilt es die Zeit mit deinem Baby zu genießen und sich kennenzulernen. Meistens bleibt gerade am Anfang dann auch gar keine Zeit für Sport zwischen Windeln wechseln, Stillen und auch mal etwas Schlaf.

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Quellen