Cola in der Schwangerschaft: Nur so viel ist erlaubt

Cola in der Schwangerschaft: Nur so viel ist erlaubt

Du trinkst gerne Cola? In der Schwangerschaft solltest du trotzdem nicht zu viel davon trinken. Hier erfährst du, wie viel Milliliter pro Tag maximal erlaub sind.

Cola in der Schwangerschaft trinken
Ist schon ein Glas Cola in der Schwangerschaft bedenklich? © Unsplash/ Ashley Kirk

Warum ist Cola in der Schwangerschaft schlecht?

Die Ernährungsempfehlungen für eine Schwangere lesen sich eher wie ein strenger Diätplan. So viele verbotene Lebensmittel! Und auch Cola in der Schwangerschaft gehört zu dieser roten Liste.

Dass Cola und Limonaden viel Zucker enthalten und daher nicht zu den gesunden Lebensmitteln gehören, ist allgemein bekannt. Doch das alleine macht Cola in der Schwangerschaft nicht bedenklich. Cola ist ein koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk. Und vor allem deswegen solltest du sie nur in Maßen trinken, wenn du schwanger bist.

Ärzte und Hebammen empfehlen, in der Schwangerschaft nicht mehr als 300 Milligramm Koffein pro Tag zu sich zu nehmen. Es gibt aber auch Studien, die nahe legen, die Obergrenze schon bei 200 Milligramm zu ziehen. Die empfohlene Tagesdosis gelegentlich mal zu überschreiten ist unbedenklich. Trinkst du jedoch regelmäßig jeden Tag mehr Koffein, kann das deinem Ungeborenen schaden. Der Wachmacher stört das Wachstum des Babys, kann zu einem niedrigen Geburtsgewicht oder im schlimmsten Fall zu einer Fehlgeburt führen.

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Koffeingehalt Cola: So viel ist erlaubt

Und wie viel Cola in der Schwangerschaft ist nun erlaubt? Der Koffeingehalt von Cola beträgt etwa 100 Milligramm pro 100 Milliliter. Das heißt, eine kleine Flasche Cola, wie du sie häufig in Cafés oder Restaurants bekommst, enthält circa 200 Milligramm Koffein. Ein großes Glas Cola hat dementsprechend schon 500 Milligramm Koffein und überschreitet die empfohlene Tagesdosis um fast das doppelte!

Maximale Tagesdosis Cola in der Schwangerschaft: 200 Milliliter

Zum Vergleich: Eine Tasse Kaffee enthält circa 80-120 Milligramm Koffein, ein kleiner Cappuccino je nach Bohnensorte 35 – 100 Milligramm. Du darfst natürlich nicht vergessen, dass auch andere Lebensmittel Koffein enthalten: Tee zum Beispiel oder Schokolade. Das solltest du auch berücksichtigen, wenn du auf das Erfrischungsgetränk nicht verzichten möchtest.

Fazit: Cola in der Schwangerschaft ist also nicht grundsätzlich verboten, allerdings solltest du dich, ähnlich wie bei Kaffee in der Schwangerschaft, selbst etwas bremsen und weniger davon trinken.