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Einnistungsblutung: Wie erkenne ich die Einnistung

Die Einnistungsblutung wird oft mit der Periode verwechselt. Wie du sie voneinander unterscheiden kannst, wie lange sie dauert und wie stark sie sein kann, erfährst du hier.

Einnistungsblutung oder Periode: Wo sind die Unterschiede
Einnistungsblutung oder Periode: Wo sind die Unterschiede
©Pexels/Pixabay

In diesem Artikel:

Was ist eine Einnistungsblutung?

Nach der Befruchtung wandert die befruchtete Eizelle (Blastozyste) durch den Eileiter Richtung Gebärmutter und nistet sich dort ein. Beim Einnisten in die Gebärmutterwand kann es sein, dass kleine Blutgefäße beschädigt werden, was eine leichte Blutung zur Folge hat– die Einnistungsblutung (Nidationsblutung).

Eine häufig gestellte Frage zur Einnistungsblutung: Wann nach der Befruchtung findet sie statt? Die Antwort: Gegen Ende der Einnistung, also etwa zwischen dem siebten und zehnten Tag nach der Befruchtung, kommt es zur Nidationsblutung.

Einnistung: Wie stark kann die Blutung sein?

Diese Blutungen können unterschiedlich stark ausfallen – der jeweilige Verlauf ist von Frau zu Frau vollkommen unterschiedlich. Oftmals verläuft die Einnistungsblutung sehr schwach und nur im Inneren des Körpers. Es kann also durchaus sein, dass du sie gar nicht bemerkst.

Bei einer Mehrlingsschwangerschaft ist die Wahrscheinlichkeit, dass Gefäße verletzt werden höher – die Blutung kann dann stärker sein und länger dauern.

Wie lange dauert die Einnistungsblutung?

Da bei der Einnistung nur kleine Gefäße verletzt werden, klingt eine Einnistungsblutung in den meisten Fällen rasch ab. In der Regel dauert sie nur etwa ein bis zwei Tage. In seltenen Fällen – wie bei einer Mehrlingsschwangerschaft – kann sie auch etwas länger anhalten.

Bei der Einnistungsblutung handelt es sich um frisches und damit hellrotes Blut, das abfließt. Es kann jedoch vorkommen, dass sich das Blut noch einige Tage in der Gebärmutter sammelt und erst dann abfließt. Ist dies der Fall, gerinnt es in der Zeit und das Blut geht dann eher in eine bräunliche Richtung.

Wenn du unsicher bist, kannst du deinen Frauenarzt um Rat fragen. Hilfreich ist es hier, wenn du die Blutung genauer beschreiben kannst (Art und Ausmaß der Blutung? Seit wann?).

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Einnistungsblutung: Grund zur Sorge?

Jede Blutung außerhalb der Periode verunsichert erstmal. Auch bei werdenden Müttern schlägt das Herz bei jeder Blutung erstmal etwas schneller. Gerade im ersten Schwangerschaftsdrittel kann es dabei häufig zu verschiedenen Schmierblutungen kommen.

Eine Einnistungsblutung ist aber kein Grund zur Sorge. Das Auftreten einer Nidationsblutung hat in der Regel keinen Krankheitswert. Hierbei handelt es sich um einen ganz normalen, natürlichen Vorgang und schadet weder dir noch deinem Nachwuchs. Du musst auch per se nichts gegen die Blutung unternehmen.

Aber: Sollte die Blutung stärker werden oder plötzliche Schmerzen auftreten, solltest du deinen Frauenarzt aufsuchen.

Einnistungsblutung auch bei Eileiterschwangerschaft

Auch bei einer Eileiterschwangerschaft kann es zu einer Einnistungsblutung kommen. Die Blutung gibt nämlich keine Auskunft über den Ort der Einnistung.

Achtung: Eine Eileiterschwangerschaft ist „eine akute und lebensbedrohliche Erkrankung“, so der Berufsverband der Frauenärzte. Für dein Kind sind die Überlebenschancen kaum vorhanden, daher ist ein Schwangerschaftsabbruch hier leider unvermeidbar. Weitere Informationen zum Thema findest du in unserem Ratgeberartikel „Eileiterschwangerschaft: Was passiert in meinem Körper?“.

Unterschied: Einnistungsblutung und Periode

Manche Frauen berichten, dass sie trotz Periode schwanger geworden sind. Allerdings schließen sich Periode und Schwangerschaft eigentlich gegenseitig aus. In diesen Fällen handelt es sich wahrscheinlich um eine Einnistungsblutung.

Da die Nidationsblutung oft in der dritten bis vierten Schwangerschaftswoche auftritt, kommt es immer wieder vor, dass Frauen sie mit einer verfrühten Periode verwechseln. Es gibt allerdings einige Merkmale, die die beiden Blutungen voneinander unterscheiden:

Periode Einnistungsblutung
Stärke mittel bis stark schwach, Schmierblutung
Zeitpunkt etwa 14 Tage nach dem Eisprung sieben bis zehn Tage nach der Befruchtung
Dauer drei bis fünf Tage ein bis zwei Tage
Farbe dunkelrot bis braun hellrot oder auch bräunlich
Schmerzen wie gewohnt Keine bis leichte

 

Um sicher zu gehen, dass es sich um eine Einnistungs- und nicht um die Monatsblutung handelt, achte auch auf andere Schwangerschaftsanzeichen.

Andere Anzeichen für eine Einnistung

Eine Zwischenblutung kann viele Ursachen haben und ist nicht unbedingt ein Zeichen für eine Schwangerschaft. Ein ziemlich sicheres Zeichen ist zum Beispiel eine erhöhte Basaltemperatur über mindestens 18 Tage.

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Quellen


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