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Einnistungsschmerz: Wann und wo spürt man ihn?

Der Einnistungsschmerz kann auf eine Schwangerschaft hindeuten. Wo er genau auftritt und ab wann manche Frauen ihn spüren können, erfährst du hier.

Schmerzen im Unterleib. Anzeichen für ein Einnistungsschmerz?
Schmerzen im Unterleib. Anzeichen für ein Einnistungsschmerz?
©pexels/ Polina Zimmermann

Was ist der Einnistungsschmerz?

Der Einnistungsschmerz ist eigentlich eine Fehlbezeichnung, denn die Einnistung an sich verläuft schmerzfrei. Es gibt aber manche Frauen, die ihn spüren können. Der Einnistungsschmerz wird im Fachgebiet Nidationsschmerz genannt, der jedoch wissenschaftlich nicht bewiesen werden kann.

Gebärmutter im Überblick

©bigstock/ Betty Betty

Eine Eizelle wurde nach dem Eisprung befruchtet und wandert fünf bis sieben Tage lang durch die Gebärmutter. Dort sucht sie nach einem Platz, um sich einnisten zu können. Die befruchtete Eizelle bohrt sich in die Gebärmutterwand, damit sie halt findet.

Bis die Eizelle fest an der Gebärmutterwand klebt, dauert es ein bis drei Tage. Dabei wird vom Einnistungsschmerz gesprochen, den einige Frauen spüren. Er stammt daher, dass die Eizelle beim Verankern kleine Gefäße der Gebärmutterschleimhaut und Gebärmutterwand verletzen kann.

Einnistungsschmerz: Wann spürt man ihn?

Wenn du fünf bis sieben Tage nach dem Eisprung ein leichtes Ziehen, Ziepen oder Piksen im Unterleib bemerkst, kann es sich um den Einnistungsschmerz handeln. Wann genau der Eisprung stattgefunden hat, kannst du mit unserem Eisprungkalender nachrechnen.

Einnistungsschmerz oder Regelschmerz?

Generell sind die Schmerzen deutlich kürzer und weniger intensiv sowie eventuell auftretende Blutungen deutlich schwächer als bei einer Regelblutung. Die Einnistungsblutung ist leicht und vollkommen ungefährlich. Experten sprechen von der Nidationsblutung.

Alles was du über die Einnistungsblutung wissen musst, erfährst du hier.

Wenn die Schmerzen jedoch unerträglich werden, solltest du deinen Frauenarzt oder Frauenärztin kontaktieren.

Wie fühlt er sich an?

Es gibt Frauen, die eine Einnistung gar nicht bemerken, es gibt aber genauso viele Frauen, die davon berichten den Einnistungsschmerz gespürt zu haben.

Mach dir also keine Sorgen, falls du nichts gespürt hast. Du kannst auch ohne Einnistungsschmerz schwanger sein. Der Einnistungsschmerz kann sich von wenigen Minuten bis über mehrere Tage hinweg bemerkbar machen.

Diese Symptome können auf einen Nidationsschmerz hindeuten:

  • Leichtes Ziehen und Piksen im Unterleib
  • Leichter Schwindel
  • Übelkeit
  • Größeres Hungergefühl
  • Spannungsgefühl in den Brüsten
  • Metallischer Geschmack im Mund
  • Kopfschmerzen
  • Gefühl, dass sich eine Blasenentzündung anbahnt
  • Leichte bis mittlere Schmierblutungen

 

All diese Symptome können – aber müssen nicht immer – für eine Einnistung sprechen. In manchen Fällen kann es auch bedeuten, dass die Regelblutung bald kommt. Um Gewissheit über eine Schwangerschaft zu bekommen, empfiehlt es sich zu warten bis ein Schwangerschaftstest gemacht werden kann oder einen Arzt aufzusuchen.

Wo spüre ich den Einnistungsschmerz?

Auch hier gibt es keine allgemeingültige Antwort. Die meisten Frauen verspüren einen ziehenden Schmerz im Unterleib, zum Beispiel rechts oder links im Unterbauch. Außerdem lässt sich der Einnistungsschmerz auch im Bereich des Bauchnabels oder in der Leiste spüren.

Quellen