Kaum zu sehen: Deswegen wächst ihr Babybauch nach innen

Kaum zu sehen: Deswegen wächst ihr Babybauch nach innen

Yiota Kouzoukas ist auf diesem Instagram-Bild im sechsten Monat schwanger. Bei diesem Mini-Bauch kaum zu glauben. Auf Instagram erklärt die Modedesignerin warum.

Mann und Frau halten den Babybauch
Warum man kaum sieht, dass sie schwanger ist. ©Unsplash/ John Looy

Mini-Babybauch mit 25 Wochen: Wie kann das sein?

Im sechsten Monat schieben die meisten Mamas schon eine erkennbare Babykugel vor sich her. Nicht so Yiota Kouzoukas. Ihr Babybauch ist winzig und bis zur 25. Woche war kaum zu erkennen, dass sie überhaupt schwanger ist. In einem Instagram-Post erklärt sie wieso.

Die Gebärmutter ist bei den meisten Müttern nach vorne geneigt, nicht so bei Yiota. Ihr Uterus kippt nach hinten. Bei ihr liegt eine sogenannte Retroversion der Gebärmutter vor. Deswegen ist ihr Babybauch auch „nach innen“ gewachsen und war lange kaum sichtbar. Erst im fünften Monat hat sich die Lage ihrer Gebärmutter geändert und die erste Wölbung war zu sehen.

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*BUMP SIZE* I receive a lot of DMs and comments regarding the size of my bump, which is why I want to explain a few things about my body. Not that I’m upset/affected by these comments at all, but more for the reason of educating in the hope that some people are less judgemental on others and even themselves. For the first 4 months of my pregnancy, my uterus was retroverted/tilted which means that I was growing backwards into my body rather than outwards. Most people with this type of uterus tilt forward at around 12 weeks and continue growing outwards like you normally would. My uterus didn’t “flip forward” until well into being 4 months pregnant because of the backwards tilted position paired with decade old endometriosis scarring that I have on my uterosacral ligaments. Basically, these ligaments are acting like anchors keeping my uterus “inside” rather than “outside”, which is why I appeared smaller than most people for the first 4 or 5 months. Now, at #6monthspregnant I’m growing forwards just like everyone else while the scarring on my ligaments slowly breaks down. My torso is also short and my stomach is naturally toned which is keeping my belly super tight, so I’ve had to personally stop all ab exercises to avoid any issues with possible ab separation. This is for me personally, as instructed by my doctor and is in no way a blanket rule for anyone else. I’m perfectly healthy, baby is perfectly healthy and that’s all that matters. Our bodies and bumps are all different and our shapes and sizes are all different too ❤️

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„In den ersten 4 Monaten meiner Schwangerschaft war meine Gebärmutter retrovertiert/gekippt, was bedeutet, dass das Kind rückwärts in meinen Körper hineingewachsen ist und nicht nach außen. Bei den meisten Menschen mit dieser Art von Uterus neigt sie sich nach etwa 12 Wochen vorwärts, so dass der Bauch weiter nach außen wächst. Meine Gebärmutter „schwenkte“ bis ins 4. Monat nicht um“,  so die Modedesignerin auf Instagram.

Ursache war auch Endometriose

Laut Yiota war neben der rückwärts gekippten Position der Gebärmutter auch ein jahrzehntelanges Endometriose-Leiden Grund für ihren ungewöhnlich kleinen Bauch.

Endometriose gilt als eine der häufigsten Frauenkrankheiten weltweit. In Deutschland leiden circa zwei bis sechs Millionen Frauen an der Krankheit und jährlich kommen mehr als 300.000 Frauen dazu. Endometriose ist chronisch und ist die häufigste Ursache für Unfruchtbarkeit.

Mittlerweile hat Yiota Kouzoukas einen gesunden Jungen namens Connor zur Welt gebracht. Er wog bei der Geburt 3320 Gramm – also absolut im Durchschnitt.

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