Kopfschmerzen in der Schwangerschaft - Das kannst du dagegen tun

Kopfschmerzen in der Schwangerschaft – Das kannst du dagegen tun

Viele Frauen leiden besonders in den ersten drei Monaten unter Kopfschmerzen in der Schwangerschaft. Lies hier, welche Ursachen die Schmerzen haben, was dagegen hilft und wann du einen Arzt aufsuchen solltest.

Eine Frau hält sich ihren Kopf wegen Kopfschmerzen in der Schwangerschaf
Kopfschmerzen in der Schwangerschaft sind ein lästiges Übel. © Unsplash / Carolina Heza

Im Video haben wir noch einmal die besten Tipps gegen Kopfschmerzen in der Schwangerschaft und Migräne in der Schwangerschaft zusammengefasst.

Tipps bei Kopfschmerzen und Migräne in der Schwangerschaft

Kopfschmerzen in der Schwangerschaft: Ursachen

Besonders häufig treten die Kopfschmerzen in der Schwangerschaft im ersten Trimester der Schwangerschaft auf. Dein Körper muss sich erst an die hormonelle Umstellung gewöhnen. Mit dem zweiten Trimester werden die Kopfschmerzen meist wieder weniger.

Doch natürlich können auch die üblichen Ursachen, wie Flüssigkeitsmangel, Stress und psychische Belastung sowie die falsche Ernährung zu Kopfschmerzen in der Schwangerschaft führen.

Das hilft bei Kopfschmerzen in der Schwangerschaft

Gegen Kopfschmerzen in der Schwangerschaft ist der Griff zu altbewährten Mitteln immer der schonendere für dich und dein Kind, als der Griff zu Medikamenten. Die besten Tipps sind dabei:

  1. Ausreichend trinken
    Mindestens 2 – 3 Liter Wasser oder ungesüßter Tee
  2. Viel frische Luft
    Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft kann bei Kopfschmerzen Wunder bewirken
  3. Genug Schlaf
    6 bis 8 Stunden sollten es pro Nacht schon sein
  4. Abwechslungsreiche Ernährung
    Über Obst und Gemüse freut sich nicht nur dein Körper, sondern auch dein Kind
  5. Stress und Druck reduzieren
    Zeit um abzuschalten und runterzukommen ist in der Schwangerschaft wichtiger denn je

Kopfschmerzen in der Schwangerschaft: Medikamente

Bei Kopfschmerzen in der Schwangerschaft solltest du beim Thema Medikamente besonders vorsichtig sein, denn nicht alle sind ungefährlich für dein Ungeborenes. Paracetamol galt lange als unbedenklich, doch auch hier gibt es neue Forschungsergebnisse, die Paracetamol in der Schwangerschaft eine Steigerung des Risikos für ADHS oder Asthma nachsagen. Ibuprofen und Aspirin sind nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt und ab dem letzten Schwangerschaftsdrittel ganz verboten, denn sie können zu Herz-Missbildungen und Frühgeburten führen.

Video-Empfehlung

Wie bei allen Medikamenten in der Schwangerschaft gilt auch hier: Helfen die Hausmittel nicht mehr und scheint dir der Griff zu Medikamenten unabdingbar, sprich vorher mit deinem Arzt. Nur er kann dir sicher sagen, welche Schmerzmittel du ohne Bedenken zu dir nehmen kannst.

Kopfschmerzen in der Schwangerschaft: Ab wann zum Arzt?

Kopfschmerzen in der Schwangerschaft sollten nicht unterschätzt werden, denn es kann auch mehr dahinterstecken als etwa ein reiner Flüssigkeitsmangel. Wenn die Kopfschmerzen trotz aller Tipps in regelmäßigen Abständen auftreten, du zusätzlich mit Kreislaufproblemen (wie hohem Blutdruck) zu kämpfen hast oder wenn die Schmerzen sehr stark werden, solltest du einen Arzt aufsuchen.

Es kommt zwar sehr selten vor, doch ab und zu können die Schmerzen im Kopf auch ein Zeichen für eine Lebensmittelvergiftung oder andere Krankheiten sein, die während einer Schwangerschaft lebensbedrohlich werden können.

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