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Pfefferminztee & Schwangerschaft: Ein Wundermittel mit zwei Seiten

Pfefferminze ist eine der beliebtesten Teesorten überhaupt. Zurecht! Denn Minze ist ein echtes Allroundtalent. Aber ist die Kombination Pfefferminztee & Schwangerschaft unbedenklich? Was du über den Genuss des Heilkrauts als werdende Mutter wissen solltest, erfährst du hier.

Pfefferminztee & Schwangerschaft: Vollständiger Verzicht ist nicht nötig

Die wichtigste Frage vorab: Ist Pfefferminztee & Schwangerschaft erlaubt? Hier kann Entwarnung gegeben werden. Der Genuss von Pfefferminztee während der Schwangerschaft ist unbedenklich, solange man es mit der Menge nicht übertreibt. Bis zu zwei Tassen am Tag sind erlaubt.

Pfefferminztee in Maßen schafft Linderung bei lästigen Schwangerschaftssymptomen wie:

Außerdem versorgt er den Körper mit ausreichend Flüssigkeit, was besonders in der Schwangerschaft unabdinglich ist. Generell wird das Heilkraut auch gerne bei Erkältungen mit Husten und Halsschmerzen eingesetzt.

Pfefferminztee mit Vorsicht genießen

Vorsicht muss bei Sodbrennen geboten werden! Pfefferminztee fördert die Säurebildung im Magen. Somit werden die Beschwerden nur noch verstärkt. Auch bei Schwangerschaftsdiabetes sollte auf den Tee verzichtet werden, da er den Blutzuckerspiegel leicht senken kann.

Mehr als zwei Tassen Pfefferminztee pro Tag können zu möglichen Risiken führen, die unbedingt vermieden werden sollen. Pfefferminze regt den Stoffwechsel an. So stimuliert der Tee bei zu hoher Dosis die Gebärmutter und kann damit einhergehend Kontraktionen auslösen. Im schlimmsten Fall kann es hierbei zu frühzeitigen Wehen und einer Früh- oder Fehlgeburt kommen.

In der Stillzeit solltest du, wenn möglich vollständig auf den Tee verzichten, denn dieser kann die Milchbildung hemmen. Auch auf diese Getränke solltest du beim Stillen verzichten.

Hast du versehentlich zu viel davon getrunken und stellt Nebenwirkungen fest, solltest du vorsichtshalber deine Hebamme oder deinen Arzt kontaktieren.

Da in Pfefferminz-Öl die Inhaltstoffe hoch dosiert sind, sollte in der gesamten Schwangerschaft darauf verzichtet werden.
Um Pfefferminzbonbons, Minzschokolade und Minzkaugummis brauchst du dich hingegen nicht sorgen, da die Minzdosis dort sehr gering ist.

Lösungsvorschlag für die großen Teeliebhaber

Wer gerne mehr Tee trinkt, kann den Pfefferminztee übrigens mit anderen Teesorten mischen. Diese sollten im Optimalfall koffeinfrei sein, denn sie gelten als besonders „schwangerschaftsfreundlich“. Vor allem Kamillentee eignet sich durch seine beruhigende Wirkung hervorragend dafür. Der Tee sollte aber nicht mit anderen kreislaufanregenden Kräutern, wie Fenchel, Anis oder Eisenkraut, kombiniert werden. Am besten fragst du deine Hebamme nach einer guten Teemischung für dich.

Hier noch eine kleine Zubereitungsempfehlung für frischen Minztee:

  • Ein gehäufter Teelöffel getrocknete Minzblätter
  • 250 ml Wasser
  • Für den extra Frischekick: Ein Schuss Zitronensaft

Den Tee 10 – 15 Minuten ziehen lassen, bei Bedarf mit Honig süßen und voilá!

Quellen