Salami in der Schwangerschaft: Wie gefährlich ist das wirklich?

Salami in der Schwangerschaft: Wie gefährlich ist das wirklich?

Salami in der Schwangerschaft ist zwar nicht grundsätzlich verboten – muss man also wirklich grundsätzlich darauf verzichten? Erfahre hier, wie streng du zu dir selbst sein solltest.

aufgeschnittene Salami
Darum ist Salami in der Schwangerschaft bedenklich © Pexels/ mali maeder

Wer gerne Wurst isst, der wird sich sicher schon geärgert haben, dass auch Salami in der Schwangerschaft nicht empfehlenswert ist. Das liegt vorwiegen an der Herstellung der Rohwürste und deren Anfälligkeit für Keime. Ist also Salami komplett tabu?

Warum Salami der Schwangerschaft schaden kann

Um zu verstehen, warum sich Salami & Schwangerschaft nicht unbedingt vertragen, ist es wichtig, sich mit der Wurstherstellung auseinanderzusetzen. Salami zählt zu den Rohwürsten, die bei der Herstellung nicht erhitzt werden. Sie trocknet langsam an der Luft oder wird zum Haltbarmachen geräuchert. Weil sie aber eben nicht hintzebehandelt ist, können darin Keime vorkommen, wie etwa Erreger der Toxoplasmose. Diese kommen auch in rohem Fleisch oder Rohmilchprodukten vor. Deswegen wird übrigens auch von Mozzarella in der Schwangerschaft abgeraten.

Toxoplasmose durch Salami in der Schwangerschaft?

Toxoplasmose ist in der Regel eine harmlose Erkrankung, die unser Immunsystem schnell bekämpft. Meist merkst du die Infektion gar nicht. Für Ungeborene sind die Krankheitserreger wesentlich gefährlicher. Sie schaden der Gehirnentwicklung und können nach der Geburt noch zu Erblindung des Kindes führen. Darum solltest du besser streng zu dir sein und für die Dauer der Schwangerschaft Salami weitestgehend vom Speiseplan streichen. Es ist ja nur vorrübergehend und das erste Salami-Brot nach der Schwangerschaft schmeckt dann umso besser.

Wer wirklich gar nicht auf die Salami in der Schwangerschaft verzichten kann, für den sind die nachfolgenden Tipps sicher interessant.

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Es gibt eine sehr leckere Zubereitungsart, mit der Salami Schwangerschaft und Baby garantiert nicht gefährdet: als Pizza. Denn bei einer Temperatur von über 67 °C sterben auch die Toxoplasmose-Erreger innerhalb von ein bis zwei Minuten ab. Salami-Pizza oder alle anderen Gerichte, für welche die Salami nachträglich erhitzt wurde, kannst du also ganz unbeschwert genießen! Oder du brätst dir die Salami vor dem Verzehr nochmal gut in der Pfanne durch.

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