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Unterleibsschmerzen: schwanger? Das sind die möglichen Ursachen

Unterleibsschmerzen und schwanger? Doch keine Panik!  Bauchschmerzen in der Schwangerschaft müssen nicht gleich das Schlimmste bedeuten. Lies hier alle Infos und ab welchem Zeitpunkt du doch besser einen Arzt aufsuchen solltest.

Top 7 Schwangerschaftsanzeichen

In diesem Artikel:

Unterleibsschmerzen, schwanger? Mögliche Ursachen

Ist es normal, in der Schwangerschaft Unterleibsschmerzen zu haben? Die kurze Antwort: Ja. Schwanger sein bedeutet nämlich auch Dehnungsschmerzen zu haben. Am Anfang können sich die Einnistung der Eizelle oder die Dehnung der Mutterbänder mit leichten Schmerzen im Unterbauch bemerkbar machen. Im weiteren Verlauf müssen das ungeborene Kind und somit auch die Gebärmutter wachsen und schaffen sich Platz in deinem Bauch. Die Mutterbänder, Muskeln und Venen werden dabei stark beansprucht, was zu den leichten Schmerzen führt.

Gerade in den ersten beiden Schwangerschaftstrimestern verspüren viele Frauen diese typischen Dehnungsschmerzen im Unterleib. Daher werden sie auch gerne als Schwangerschaftsanzeichen interpretiert. Also Unterleibsschmerzen = schwanger? Nicht immer.

Unterleibsschmerzen nach Eisprung

Unterleibsschmerzen nach dem Eisprung können auf eine Schwangerschaft hindeuten, müssen es aber nicht. Letztendlich empfindet jede Frau solche möglichen ersten Schwangerschaftssymtome anders. Häufiger verursacht die beginnende Menstruation die Dehnungsschmerzen. Auch eine Blasenentzündung kann ein schmerzhaftes Ziehen verursachen. Solltest du nicht sicher sein, ob du schwanger bist, kann nur ein Schwangerschaftstest für Klarheit sorgen.

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Unterleibsschmerzen & schwanger: Warnsignale

Obwohl Bauchschmerzen in der Schwangerschaft meist harmlos sind, können sie in manchen Fällen auch auf Komplikationen hinweisen. Das können

Lassen die Schmerzen nicht nach und bekommst du zusätzlich Fieber, Übelkeit oder ein Brennen beim Wasserlassen, bemerkst starken oder blutigen Ausfluss, solltest du dringend deine Hebamme oder deinen Gynäkologen aufsuchen. Ist dies nicht möglich – weil die Schmerzen plötzlich nachts auftreten – kannst du in der Notaufnahme eines Krankenhauses Hilfe suchen.

Bist du bereits im letzten Trimester deiner Schwangerschaft können Unterleibsschmerzen schwanger auch Senkwehen sein, oder, wenn sie regelmäßig werden, auch schon die ersten Geburtswehen.

Unterleibsschmerzen Schwangerschaft: Das kann helfen

Horrorgeschichten von Früh- oder Fehlgeburten und anderen Komplikationen erfüllen viele werdende Mamis mit Sorgen – kein Wunder, dass da jedes Ziehen doppelt so stark wahrgenommen wird. Doch in der Regel sind sie harmlos, wenn die Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft nicht zu stark werden, nur kurz andauern oder keine weiteren Beschwerden wie Blutungen, Übelkeit und Fieber auftreten. Dann brauchst du dir meist keine Sorgen machen.

Aber auch wenn sie unangenehm sind, solltest du Unterleibsschmerzen während deiner Schwangerschaft nicht mit Schmerzmitteln behandeln. Um die Schmerzen zu lindern, kannst du dich etwas hinlegen und versuchen zu entspannen. Eine kuschelige Decke und eine angenehm warme Wärmflasche können manchmal Wunder bewirken. Auch ein Bad kann hier für Entspannung sorgen. Achte hier aber darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist, sonst kannst du Kreislaufprobleme bekommen. Gönne deinem Körper eine Pause und die Schmerzen werden bald wieder verschwinden.

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