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Senkwehen – ab wann treten sie auf und was hilft gegen die Schmerzen?

Mit den sogenannten Senkwehen bereitet sich dein Körper auf die bevorstehende Geburt vor. Ab wann die sie auftreten und, wie du die Vorwehen von den ‚echten‘ Wehen unterscheiden kannst, liest du hier.

Im Video siehst du außerdem eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Infos zum Thema Senkwehen!

Wie fühlen sich eigentlich Senkwehen an?
Wie fühlen sich eigentlich Senkwehen an?
© Pexels/ Pixabay

Was sind Senkwehen – ab wann treten sie auf?

Senkwehen werden oft auch als Vorwehen bezeichnet – damit bereitet sich dein Körper auf die Geburt vor. Sie senken – wie es der Name schon sagt – dein Baby tiefer ins Becken. So wird dein Baby in die richtige Geburtsposition gedrückt. Der Kopf des Kindes berührt dann den Beckeneingang und drückt auf den Muttermund.

Senkwehen – ab wann treten sie auf?

Sie treten meistens in den letzten Schwangerschaftswochen auf. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) setzten die Vorwehen „meist gegen Ende der 36. Schwangerschaftswoche ein“. Je näher der Geburtstermin rückt, desto häufiger und intensiver können die Senkwehen sein.

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Wie fühlen sich Senkwehen an? So kannst du Vorwehen erkennen

Senkwehen machen sich meistens durch ein Ziehen im Rücken und unteren Bauch bemerkbar – das Ziehen kann auch bis in die Oberschenkel ausstrahlen. Das fühlt sich dann zuerst ein bisschen an wie ein Muskelkater – die Schmerzen unterscheiden sich aber von Frau zu Frau.

Bei Vorwehen wird die Bauchdecke härter – auch der Babybauch selbst kann sich verändern. Manche Frauen bemerken, dass ihr Bauch oben flacher und unten runder wird. Das lässt sich dadurch erklären, dass die Gebärmutter und das Baby nach unten rutschen. Hast du bisher unter Kurzatmigkeit gelitten, wird das wahrscheinlich ab jetzt besser. Durch das Absenken werden Magen und Lunge dann nämlich nicht mehr so eingeengt.

Manche Frauen haben auch das Gefühl, dass die Gebärmutter und das Baby auf ihre Blase drücken.

Wie unterscheiden sich Vorwehen von ‚echten‘ Wehen?

Senkwehen können im Gegensatz zu Übungswehen mit zum Teil starken Schmerzen verbunden sein – deswegen verwechseln viele Frauen sie mit den Geburtswehen.

Natürlich verunsichern wehenartige-Symptome, die kurz vor der Geburt auftreten

Aber: Senkwehen treten, im Unterschied zu den Geburtswehen, aber noch sehr unregelmäßig auf. Zwischen zwei Vorwehen können sogar Tage vergehen.

Je näher die Geburt rückt, desto schwerer kann es aber werden, die Wehen voneinander zu unterscheiden. Senkwehen können vor der Geburt auch regelmäßiger und stärker werden. Grundsätzlich kannst du Vorwehen aber ‚wegatmen‘ und durch Wärme die Schmerzen lindern. Bei Geburtswehen kann Wärme das genaue Gegenteil bewirken.

Wenn du dir trotzdem noch unsicher sein solltest, ob die Senkwehen nicht doch Geburtswehen sind, solltest du natürlich zur Sicherheit bei deiner Hebamme nachfragen oder im Krankenhaus vorbeischauen.

Das passiert mit deinem Körper bei Senkwehen

Tipps gegen die Schmerzen: Das hilft bei Senkwehen / Vorwehen

Es gibt ein paar Dinge, die du gegen die Schmerzen bei Vorwehen helfen können. Wie bei so vielen Dingen gilt auch hier: Senkwehen nimmt jede Frau anders wahr – und bei jeder Schwangeren helfen unterschiedliche Dinge.

  1. Wärme: Eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen kann gegen das Ziehen im Bauch helfen. Dadurch entspannen sich nämlich die Muskeln. Auch ein warmes Bad kann hier Wunder wirken
  2. Entspannung: Senkwehen tun weh – und da kann es schwer sein, sich zu entspannen. Entspannungsübungen, die du zum Beispiel in Geburtsvorbereitungskursen lernst, können dir hier helfen. Wenn dein Partner in der Nähe ist, kannst du ihn auch um eine Massage bitten.
  3. Himbeerblättertee (34. SSW): Je nachdem, in welcher Schwangerschaftswoche du bist, kann Himbeerblättertee dir auch gegen die Schmerzen von Vorwehen Er kann nämlich die Beckenbodenmuskulatur entspannen. Jedoch kann der Tee auch wehenfördernd wirken – deswegen nicht vor der 34. SSW trinken und immer vorher mit deiner Hebamme absprechen.

Wann sollte ich lieber doch zum Arzt gehen?

Senkwehen sind in den letzten Schwangerschaftswochen total normal. Wenn die Vorwehen aber nicht mehr abklingen, länger anhalten oder sogar stärker werden, solltest du das zur Sicherheit doch mit deinem Arzt oder deiner Hebamme absprechen. Verlasse dich hier am besten immer auf dein Bauchgefühl – wenn du kein gutes Gefühl bei den Senkwehen hast, ist es nie schlecht, das abklären zu lassen.

Quellen