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Endgegner Bauchweh: Das Schlimmste ist die Machtlosigkeit

Wenn das Baby Schmerzen hat, ist das schwer zu ertragen. Mama Annika teilt ihre Erfahrungen – und was ihr und ihrem Baby geholfen hat.

© Unsplash/ Hollie Santos

Seit drei Monaten bin ich Mutter einer zuckersüßen Tochter. In dieser Zeit haben wir schon viel voneinander gelernt, aber das war nicht immer einfach. Und in vielen Situationen habe ich mich machtlos gefühlt.

: Was tun gegen Bauchweh?

Verstehen ist der 1. Schritt, um Babybedürfnissen gerecht zu werden. Deswegen beschäftigt sich NUK mit dieser und vielen anderen Fragen junger Eltern. Als kompetenter Partner steht NUK Familien zur Seite und hilft mit seiner Expertise, die kleinen und großen Sorgen rund ums Baby zu bewältigen.

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Was möchte der Zwerg?

Gerade in der Anfangsphase wusste ich oft nicht, wie ich meiner Tochter helfen kann, wenn sie sich lautstark meldete. Weint sie, weil sie Hunger hat? Weint sie, weil die Windel voll ist? Zwei Szenarien, die zum Glück leicht behoben sind.

Aber leider ist die Lösung nicht immer so einfach. Mein persönlicher Endgegner lautet: Bauchweh.

In der Theorie ist es einfach…

Genauso wie volle Windeln gehört Bauchweh zum Babyalltag. Ich wusste also, dass es uns früher oder später erwischen wird. Blähungen und Bauchweh sind bei Babys vollkommen normal. Häufig liegt es an zu viel Luft im Bauch und daran, dass sich der Darm und die Verdauung erst entwickeln müssen.

Theoretisch war ich also darauf perfekt vorbereitet. Praktisch hingegen gibt es für mich nichts Schlimmeres, als mein Kind leiden zu sehen.

Was tun?

Leider gibt es kein Patentrezept gegen das Baby-Bauchweh. Da müssen wir Eltern inklusive Nachwuchs bis zu einem bestimmten Grad einfach durch. Und genau deswegen fühlt man sich in diesen Situationen auch so hilflos. Das liegt wohl in der Natur jeder Mama.

Zum Glück gibt es zwischen Wunderlösung und Da-kann-man-nichts-machen einiges, eine ganze Menge Dinge, die es sich auszuprobieren lohnt. Zum einen, um dem Baby akut zu helfen – aber auch, um als Mama besser damit umzugehen.

: Was meinem Baby geholfen hat?

Am allerbesten haben meinem Baby sanfte Massagen geholfen. Sie haben den Druck im Bauch gelöst, die Kleine war danach insgesamt deutlich entspannter.

Schwer zu lernen war es nicht: Mit der Massage-Anleitung von NUK hatte ich schnell den Dreh raus. Außerdem findest du hier auch jede Menge weitere Tipps rund ums entspannte Bäuchlein.

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Was hat mir als Mama geholfen?

Natürlich ist jede Mama anders, aber mir persönlich haben diese drei Dinge Erleichterung gebracht, um die Bauchweh-Phasen ein bisschen leichter zu überstehen:

  • Austausch mit anderen Eltern
    Natürlich möchte man sein Kind bei anderen immer nur von der besten Seite präsentieren. Aber: Wir sollten uns nicht schämen, unbequeme Themen anzusprechen. Mir hat der Austausch mit anderen Eltern total geholfen. Einfach schon deshalb, damit ich mich nicht so allein fühle. Die Reaktionen waren immer durchgehend positiv. Traut euch also ruhig, darüber zu sprechen!
  • Musik, Hörbücher und Co.
    Bauchweh-bedingt habe ich meine Tochter oft stundenlang durch die Wohnung getragen. Was mir diese Zeit, die ich wippend und schaukelnd meine Kreise zog, erleichtert hat: Musik oder Hörbücher. Auch wenn ich sie keine Minute ablegen konnte und mir die Arme schwer wurden, hat mich das entspannt und abgelenkt. Und auch das Nachgrübeln unterbrochen.
  • Sprich mit mir!
    Wie jede Mama bekommt man in den ersten Monaten ja nicht wirklich viel „geistigen Input“. Babys antworten nun mal nicht. Wenn sich mein Mann während der Trage-Touren durch die Wohnung einfach ganz normal mit mir unterhalten hat, dann ging alles viel einfacher. Ein schöner Zusatzeffekt: Die vertrauten Stimmen haben auch meinen Zwerg beruhigt.

Fazit

Liebe Mamas und Papas, Bauchweh und Blähungen sind belastend, ich weiß. Wenn ihr euch auch manchmal machtlos fühlt, dann denkt daran: Das geht irgendwann vorbei.

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