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Das Wichtigste am Stillen ist nicht die Brust

Frauen, die nicht stillen, müssen sich wieder und wieder dafür rechtfertigen – die „schlechtere Mutter-Kind-Bindung“ ist ein oft genanntes Argument. Doch auch mit Flasche kann das Bonding mit dem Baby super funktionieren.

Füttern mit Flasche – oft noch negativ belastet

„Was?! Du stillst dein Kind nicht?“ – und sofort fühlt man sich wie eine schlechte Mama. Viele Mütter haben das Gefühl, sich dafür entschuldigen zu müssen, wenn sie nicht stillen.

Es gibt viele legitime Gründe, wieso Babys mit der Flasche gefüttert werden – trotzdem sind die Frauen oft komischen Blicken ausgesetzt und müssen sich Vorurteilen stellen.

: Stillen? Fläschchen? Beides?

Verstehen ist der 1. Schritt, um Babybedürfnissen gerecht zu werden. Deswegen beschäftigt sich NUK mit dieser und vielen anderen Fragen junger Eltern. Als kompetenter Partner steht NUK Familien zur Seite und hilft mit seiner Expertise, die kleinen und großen Sorgen rund ums Baby zu bewältigen.

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„Aber das Stillen ist doch so wichtig für das Bonding mit dem Kind!“

Das ist an sich nicht falsch – der natürliche Stillprozess ist einzigartig und deckt alle Bedürfnisse perfekt ab. Das bedeutet aber nicht, dass mit Flasche Bonding unmöglich ist!

Auch wenn du dein Baby mit einer Flasche fütterst, kann Hautkontakt und Nähe mit dem Kind hergestellt werden. Entweder direkt beim Füttern oder durch extra Kuscheleinheiten zwischendurch.

Die Mutter-Kind-Bindung wird auch durch den engen Körperkontakt beim Stillen zwischen Mama und Kind gestärkt.

„Aber Muttermilch ist so wichtig für das Baby!“

Das stimmt. Muttermilch ist und bleibt die beste Nahrung für Babys. Sie enthält alle wichtigen Nährstoffe, sowie Abwehrstoffe. Studien bestätigen wieder und wieder die Vorteile der Muttermilch: Zum Beispiel kann sie vor Allergien schützen und das Risiko für späteres Übergewicht senken.

Jedoch macht es keinen Unterschied, ob die Milch aus der Brust oder aus einer Flasche kommt. Muttermilch abpumpen und später verfüttern ist genauso gut für dein Baby.

Auch was Muttermilchpulver angeht, sind die Qualitätsstandards in Deutschland sehr hoch. Sie enthalten (außer den fehlenden Abwehrstoffen) alle wichtigen Nährstoffe.

Natürlich bleibt Muttermilch die beste Option für Babys – jedoch muss keine Mama ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie auf Milchpulver zurückgreifen muss oder will.

: Stillen und Flasche im Wechsel? Das geht.

Tipp: Mit dem NUK Nature Sense Trinksauger ist es NUK gelungen, Babys ein einzigartig natürliches Trinkgefühl zu geben. Tatsächlich ist das Gefühl dem geliebten Vorbild so ähnlich, dass 92% der Babys die Nature Sense Babyflasche problemlos akzeptieren und zwischen Stillen und Fläschchen einfach hin- und herwechseln können.

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Mamas von Flaschenkindern: Lasst euch nicht unterkriegen!

Das Füttern mit der Flasche kann auch einige Vorteile haben:

#1 Andere dürfen auch mal ran. Das Füttern mit der Flasche erlaubt es auch anderen, eine Bindung zum Baby herzustellen. Von Partnern, Geschwistern, Großeltern bis hin zu Freunden.

#2 Mamas haben ein bisschen mehr Freiheit. Wenn auch andere Personen dein Baby füttern können, kannst du dir kleine Momente der Unabhängigkeit gönnen. Ob Rückbildungskurs, Einkauf oder einfach ein kleiner Spaziergang. Auch Mama tut so eine kurze Auszeit mal gut.

#3 Frauen, für die das Stillen eine psychische oder physische Belastung gewesen wäre, können durch das Füttern mit Flasche neue Energie schöpfen. Diese Energie kann dann wiederum ins Baby investiert werden – in Form von Kuscheln, Spielen und Co.

Diese Vorteile sollten dich aber natürlich nicht davon abhalten zu stillen – wenn du kannst und willst. Egal, für welche Option du dich entscheidest – denke daran: Solange du das Beste für dich und dein Baby tust, bist und bleibst du eine gute Mama!

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