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Durst? Was ist das? Wie ich meinem Kind das Trinken beibrachte

Wie komfortabel das Stillen war, wurde unserer Mama erst klar, als sie mitten in der Beikost-Phase steckte. Von ersten Trinkversuchen, dem Geschmack von Wasser und dem ersten richtigen Durst.

Nachdem ich den dritten Brei eingeführt hatte, kam ich mir in Sachen Beikost wie ein Vollprofi vor: gut organisiert, routiniert in den Abläufen – und mit einem Baby, das vermutlich in den nächsten Stunden verdursten wird!

Jetzt hab‘ ich tatsächlich schon wieder vergessen, dem Kleinen etwas zu trinken anzubieten! So viel zum Thema Profi.

: Wie löscht man Durst?

Verstehen ist der 1. Schritt, um Babybedürfnissen gerecht zu werden. Deswegen beschäftigt sich NUK mit dieser und vielen anderen Fragen junger Eltern. Als kompetenter Partner steht NUK Familien zur Seite und hilft mit seiner Expertise, die kleinen und großen Sorgen rund ums Baby zu bewältigen.

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Das gibt’s doch nicht! Wieder nichts getrunken!

Das Stillen war einfach so ein komfortables Rundumsorglospaket: sofort verfügbar, immer richtig temperiert und alles in einem – Essen und Trinken? In meinem neuen Job als Fulltime-Koch kam das Trinken neben den Brei-Mahlzeiten anfangs irgendwie ein wenig zu kurz.

„Du hättest dich ja auch mal beschweren können“

Der kleine Mann gab aber auch nie einen Mucks von sich! Ok, zugegeben: Wie auch? Woher sollte er wissen, was Durst ist und wie man dieses Gefühl stillen kann? Es war mein Job, ihm das beizubringen.

Mit der dritten Breimahlzeit genügte die Flüssigkeitsmenge, die er mit dem Stillen aufnahm, nicht mehr und ich musste ihn zusätzlich an Wasser gewöhnen – und mir selbst beibringen, ab sofort auch daran zu denken.

Dieses Gesicht nach dem ersten Schluck Wasser

Das erste Getränk war ein Highlight – aber nur in Sachen Unterhaltungsfaktor. Brav öffnete er seinen Mund und erwartete vermutlich eine Portion Brei und dann kam es, das Wasser. Flüssig wie Muttermilch, aber nicht schön süß und auch nicht geschmackvoll wie Brei. Was für ein Gesicht!

Er kniff die Augen zusammen und zog eine dicke Entenschnute. Bei diesem ersten Schluck blieb es dann auch für den Moment, der Gemüse-Kartoffelbrei fand mehr Anklang. Nun lag es an mir, nicht locker zu lassen und ihm immer wieder einen Schluck anzubieten und vor allem: so oft wie möglich vor seinen Augen selbst etwas zu trinken.

Babys imitieren uns, wo sie nur können, und je mehr ich in seiner Gegenwart trank, desto eher war er bereit, selbst noch einen Schluck Wasser zu nehmen.

Ein Lernprozess für uns Beide

Es ist schon ein kleiner Weg bis zum routinierten Trinken – aber wir lernten miteinander und wurden mit der Zeit immer besser. Ich dachte regelmäßig daran, ihm den Becher anzubieten, wir tranken gemeinsam beim Essen und zwischendurch.

Mein Baby gewöhnte sich so daran, dass Trinken eben zum Alltag dazugehört und dass es einen wohltuenden Effekt auf dieses merkwürdige Gefühl hat, dass wir Durst nennen, und dass immer häufiger und stärker auftrat, je weniger ich stillte.

Echt jetzt? Schon wieder die Hand im Becher?

Das heißt natürlich nicht, dass immer alles glattlief! Ich kann die Becher nicht mehr zählen, die bei Tisch umkippten, die vielen Liter Wasser, die statt im Mund auf dem Boden, den Klamotten, im Essen oder sogar auf dem Kopf landeten. Und natürlich muss man Flüssigkeit auch „begreifen“ dürfen, also nichts wie rein mit den Händen in den Becher.

Aber das war in Ordnung, das gehörte dazu und sorgte dafür, dass mein heute 15 Monate alter Sohn noch immer am allerliebsten Wasser trinkt.

: Wenns trocken bleiben soll

… dann mit dem Magic-Cup-Trinklernbecher von NUK. Hätte ich diesen kleinen Helfer damals schon gehabt, wären viele Autopolster trocken geblieben.

So funktioniert er: Die Kleinen trinken wie bei einem normalen Becher vom Rand, aber eine Silikondichtscheibe sorgt dafür, das nichts auslaufen kann – perfekt für die Nacht, unterwegs und zwischendurch.

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Als hätte er seit Tagen nichts getrunken

Mittlerweile zeigt mein Kleiner meist selbstständig auf seinen Becher, wenn er durstig ist und das Wasser landet tatsächlich größtenteils in seinem Bauch. Er steht dann vor mir und gluckst und gluckst lautstark, während er einen ganzen Becher Wasser (oder auch zwei) auf einmal austrinkt – so gierig, als hätte ich dem Kind seit Tagen nichts zu trinken gegeben.

So kann sich das Blatt wenden.

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