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Details zur Geburt: Mario & Ann-Kathrin Götze sprechen über ihr Frühchen

Ihr Sohn Rome kam 7 Wochen zu früh auf die Welt. Wie die ersten Wochen im Krankenhaus waren und wie wichtig die richtige Unterstützung in dieser Zeit ist, erzählt das Paar hier.

© Pampers

In Deutschland kommen mehr als 9 % aller Neugeborenen zu früh zur Welt. Der Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November erinnert daran. Was bedeutet der Tag für Euch und wieso denkt Ihr, ist es wichtig, durch diesen Tag besonders auf das Thema aufmerksam zu machen?

Natürlich wünscht man allen werdenden Eltern, dass alles gut verläuft, die Babys gesund sind und zum richtigen Zeitpunkt auf die Welt kommen. Aber es gibt auch oft unvorhersehbare Komplikationen wie zum Beispiel Frühgeburten. Diese kleinen Frühchen brauchen speziell in der ersten Phase ihres Lebens möglichst viel medizinische Hilfe und Unterstützung. Wir wollen mit dieser Kampagne und dem Weltfrühchentag darauf aufmerksam machen und hoffen, dass viele diese Kampagne unterstützen und so einen Teil beitragen können, dass es den behandelnden Ärzten, Krankenschwestern, den Eltern und vor allem den Babys leichter fällt in dieser komplizierten Zeit.

Sein Frühchen jeden Tag kämpfen zu sehen, kann für Eltern ziemlich belastend sein. Gab es Momente, in denen Ihr Euch besonders hilflos gefühlt haben? Und was hat Euch und Rome auf der Frühchenstation am Ende am meisten geholfen?

Hilflos haben wir uns nie gefühlt aber Sorgen haben wir uns natürlich sehr viele gemacht. Es ist definitiv eine sehr belastende Situation gewesen, aber zum Glück wurden wir von der ersten Sekunde an sehr gut betreut und alle Sorgen und Fragen konnte man uns sehr schnell nehmen bzw. beantworten. Selbstverständlich ist die Situation keine einfache für uns gewesen da wir absolut keine Erfahrungen mit Frühchen hatten, aber unsere behandelnden Ärzte und die Krankenschwestern waren sehr kompetent und haben uns immer geholfen.

„Schlaf dich groß“ heißt die Pampers Frühchen Kampagne. Das bezieht sich auf die Tatsache, dass Frühchen bis zu 22 Stunden (90%) am Tag schlafen, um sich bestmöglich zu entwickeln. Konntet Ihr bei Rome auch erkennen, wie wichtig diese ungestörten Schlafphasen in der ersten Zeit nach der Geburt gewesen sind?

Ja, das haben wir auch sehr stark gemerkt. Rome hat quasi nur geschlafen. Am schönsten war es, wenn er auf unsere Brust liegen konnte und geschlafen hat. Die Verbindung die wir als Eltern dort aufbauen konnten, ist einzigartig und wichtig. Die Schlafphasen haben Rome dann extrem geholfen um schnell größer und stärker zu werden. Die Zeit im Krankenhaus war damals sehr intensiv und unvorhersehbar, aber sie hat uns als neue Familie sehr zusammengeschweißt.

Pampers spendet für jede Packung Windeln, die im Zeitraum 01.11. – 12.12.2020 in Deutschland, Österreich und der Schweiz gekauft wird, eine Frühchenwindel bzw. den Gegenwert (11 Cent) an Krankenhäuser & Frühgeborenen Organisationen. Warum brauchen Frühcheneltern besondere Unterstützung? Was habt Ihr empfunden, als Ihr das erste Mal eine Frühchen Windel in der Hand gehalten habt?

Normalerweise wird alles auf die Bedürfnisse von „normal“ geborenen Babys ausgelegt (Kleidung, Windeln, Bettchen). Aber Frühchen brauchen eine ganz gesonderte Unterstützung. Das haben wir vom ersten Tag gemerkt. Wir hatten uns auch darauf vorbereitet, dass Rome schon deutlich größer und stärker zu uns kommen wird. Dementsprechend sah dann auch seine Garderobe und sein Windelvorrat aus. Wir mussten uns dann auch schnell umstellen. Zum Glück hatten wir eine tolle Unterstützung vom Krankenhaus was für uns in dem Moment unheimlich wichtig war. Deshalb finden wir es toll, dass die Kampagne genau diese Einrichtungen im Blick hat und diese bei ihrer schweren täglichen Arbeit unterstützt.

Als wir das erste Mal eine Frühchenwindel in der Hand hatten konnten wir es erst gar nicht glauben. Die Windeln sind so viel kleiner als die herkömmlichen Windeln und man realisiert noch extremer, wie klein die Frühchen sind.

Wusstet Ihr, dass Rome zu früh zur Welt kommen würde? Wie habt Ihr empfunden, als klar war, dass Rome früher geboren wird?

Nein, das wussten wir nicht. Normalerweise war Rome 7 Wochen später ausgezählt gewesen. Am Tag der Geburt ging dann alles extrem schnell und Rome musste geholt werden. Wir haben uns in dem Moment natürlich große Sorgen gemacht. Wir wussten erst nicht wie es ihm geht und ob ihm was fehlt. Die Zeit im Krankenhaus war damals sehr intensiv und wir haben uns permanent Sorgen gemacht. Auf diese Situation konnten wir uns nicht einstellen, deshalb waren wir sehr froh ein solch erfahrenes Team an unserer Seite gehabt zu haben und diese guten Gegebenheiten vorgefunden zu haben.

Mario, als professioneller Fußballspieler gibt es sehr viele externe Einflussfaktoren, die sich auf die Vorbereitungszeit der Geburt und auf die Geburt selbst auswirken können. Gab es Momente, in denen du die Befürchtung hattest, beidem nicht gerecht werden zu können?

Nein nie. Ich wusste, dass sobald Rome da ist, er unsere neuer Lebensmittelpunkt sein wird und ich alles nach ihm ausrichten werde. Selbstverständlich stand ich im permanenten Austausch mit meinem damaligen Klub und hatte auch deren volle Rückendeckung. Als Rome zu früh geboren wurde musste ich mich entscheiden, ob ich aufgrund der Covid-19-Auflagen bei der Mannschaft bleiben will oder zu meinem Sohn ins Krankenhaus gehe. Über diese Entscheidung habe ich dann natürlich keine Sekunde nachgedacht. Der Verein hat mich hierbei auch toll unterstützt.

Habt Ihr in der Zeit nach dem Krankenhaus Beratungsangebote in Anspruch genommen? Hättet Ihr Euch in dieser Zeit noch weitere Unterstützung gewünscht?

Ja, das haben wir. Wir hatten eine Hebamme, die uns oft besucht hat und auf Frühchen spezialisiert ist. Des Weiteren hatten wir die Kontaktdaten der Intensivstation und wir durften uns immer melden und Fragen stellen. Diese Hilfestellung der kompletten Station hat uns sehr viel Sicherheit gegeben.

Die Kleinsten sind die größten Kämpfer: Rome ist jetzt ein halbes Jahr alt und hat schon so viel aufgeholt. Womit verblüfft Euch Euer Sohn immer wieder aufs Neue?

Rome ist wirklich ein kleiner Kämpfer. Er hat eine enorme Entwicklung genommen und man sieht es ihm nicht mehr an, dass er viele Wochen zu früh auf die Welt gekommen ist.

Ihr beide führt ein Leben, dass in der Öffentlichkeit stattfindet. Da ist es sicher nicht immer einfach zur Ruhe zu kommen. Pampers klärt darüber auf, wie wichtig Schlaf und Ruhe für Babys und speziell Frühchen ist. Wie schafft Ihr es gemeinsam als Paar für Euch und für Rome Ruhe in den Alltag einkehren zu lassen?

Wir beide sind schon sehr lange zusammen und haben uns schon lange mit unserem Status arrangiert. Wir reden sehr viel und achten sehr aufeinander. Jeder passt auf, dass es dem anderen gut geht und schreitet auch mal ein, wenn der Stress zu groß wird. Das ist extrem wichtig. Wir haben seit längerer Zeit schon vereinbart, dass wir uns Auszeiten nehmen und in denen reden wir nicht über unseren Beruf, sondern fokussieren uns nur auf uns und nehmen so unsere Auszeiten.

Seitdem Rome da ist, achten wir dort natürlich noch extremer drauf. Für ihn war Schlaf gerade zu Beginn sehr wichtig, weshalb wir unsere Aktivitäten quasi auf null gesetzt haben.

© Pampers

Anlässlich des Welt-Frühgeborenen-Tages am 17. November möchte Pampers Frühchen und ihren Familien Unterstützung zukommen lassen. Für jede Packung Windeln, die im Zeitraum 01.11. – 12.12.2020 in Deutschland, Österreich und der Schweiz gekauft wird, spendet Pampers eine Frühchenwindel bzw. den Gegenwert (11 Cent) an Krankenhäuser & Frühgeborenen Organisationen.

So werden Projekte von welcome unterstützt, die Frühchen und ihren Familien zu gute kommen. Mit dieser Unterstützung kann u. a. eine telefonische Sprechstunde für betroffene Familien mit einer frühchenerfahrenen Hebamme ermöglicht werden. Zusätzlich werden Aufklärungsprojekte über bestehende Unterstützungsangebote gefördert.

Für mehr Infos: www.elternleben.de/l/hebammensprechstunde/termin-buchen/

Wieso habt Ihr Euch entschieden, offen über dieses private Thema zu sprechen?

Wir glauben, dass es wichtig ist die Menschen über das Thema aufzuklären und ihnen zu zeigen, dass sie damit nicht alleine sind und es jeden treffen kann. Es gibt in Deutschland sehr viel Unterstützung für Frühchen und deren Eltern. Dafür sollten wir extrem dankbar sein. Es ist aber auch wichtig, dass diese Hilfe auch in der Zukunft bestehen bleibt. Dazu Bedarf es Unterstützung von uns allen, und wenn man diese leisten kann, indem man Pampers kauft, dann ist das ein super Anfang.

Was bedeutet Elternsein für Euch?

Elternsein ist das großartigste Gefühl auf der Welt. Rome hat unsere Leben so sehr bereichert und bedeutet uns alles.

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