Der erste Abend ohne Baby: Meine Reise zu mehr Unabhängigkeit

Der erste Abend ohne Baby: Meine Reise zu mehr Unabhängigkeit

Als unsere Autorin Isabell Stern das Wochenbett eine Zeit lang hinter sich gelassen hatte, kam bei ihr langsam aber sicher der Wunsch nach einem Mädelsabend alleine auf. Doch dann kamen ihr die Zweifel: Wie kann mein Mann in dieser Zeit unseren Sohn füttern? Hier erzählt sie von ihrer Reise hin zu mehr Unabhängigkeit…

Mutter hat Kind auf dem Arm
"Ich wollte nicht auf das Stillen verzichten, aber mir kleine Freiräume schaffen." © Unsplash / Png Design

Ich war jetzt schon einige Zeit aus dem Wochenbett heraus und mir wurde langsam klar: Ich will mich endlich mal wieder in ein paar andere Kleidungsstücke als Jogginghose und Stillshirt werfen. Ich will auch mal einen Abend für mich haben! Und ich wusste: Es ist endlich an der Zeit für den ersten Mädelsabend! Als ich meinem Mann von dem Plan erzählte, bekam er große Augen: „Und was mache ich mit dem Kleinen, wenn der Hunger bekommt?“ Tja…

Kann ich meinen Sohn bei Papa alleine lassen?

Ich konnte ein bisschen Angst in seinem Blick erkennen und musste zugeben, dass auch ich nicht völlig entspannt war bei dem Gedanken, meinen Kleinen ganz alleine bei Papa zu lassen. Leon war jetzt gut 4 Monate alt und ein richtiger Wonneproppen, der die meiste Zeit zufrieden gluckste. Dennoch war meine Brust immer noch sein sicherer Hafen und man merkte, wie sehr ihn die Zeit des Stillens jedes Mal unglaublich entspannte. Das wollte ich ihm auf gar keinen Fall nehmen. Ich war hin- und hergerissen.

Im Wochenbett hatte ich schon Erfahrungen mit Milchpumpen gemacht

„Aber wozu gibt es denn Milchpumpen?“, dachte ich mir und erinnerte mich an die Tage im Wochenbett, als Leon zu schwach zum Saugen war und ich auf Rezept die große gelbe, elektrische Milchpumpe aus der Apotheke gemietet hatte. So hatte ich uns das Zufüttern erspart: Die Milchpumpe (Medela Symphony hieß sie) hatte meine Milchproduktion weiter angeregt und so konnte Leon meine Milch mit der Flasche bekommen. Und was ich besonders super fand: Das Abpumpen fühlte sich auch gar nicht unangenehm an, weil die Pumpe das natürliche Saugen eines Babys nachahmt. Allerdings würde ich jetzt, wo sich das Stillen so gut eingespielt hatte, wohl kaum nochmal ein Rezept für eine Mietmilchpumpe bekommen. Ich machte mich also auf die Suche nach Alternativen.

Eine Verkäuferin riet mir dann zu der Medela Harmony Pumpe

Gleich am nächsten Tag fuhren wir los, um eine Milchpumpe zu kaufen. Im Geschäft stand ich dann wohl sehr fragend vor dem Regal, denn zum Glück kam direkt eine Verkäuferin auf uns zu. Ihre erste Frage war, wozu ich denn die Milchpumpe genau bräuchte. Als ich anfing, von Mädelsabenden zu sprechen und ab und zu zum Yoga zu gehen, riet sie mir direkt zu einer anderen Milchpumpen-Variante von Medela, der Harmony. Im Gegensatz zu der großen elektrischen Milchpumpe, die ich im Wochenbett genutzt hatte, ist das eine kleine Handpumpe, die nicht nur schick aussieht, sondern schnell auseinandergebaut sogar problemlos in meine Handtasche passte, für den Fall, dass ich sie mal mitnehmen und unterwegs abpumpen wollte.

Die Verkäuferin erklärte mir, dass auch die Medela Harmony das natürliche Saugverhalten des Babys imitiert und dafür einen speziellen Griff oder besser gesagt zwei Griffseiten hat: Mit der kurzen Seite wird das schnelle, stimulierende Saugen nachgeahmt, dass den Milchfluss in Gang bringt und dann kann man mit der längeren Seite langsam in seinem eigenen Rhythmus  abpumpen. So könne ich mich total entspannen und das Abpumpen sei so besonders sanft und effizient – das habe bisher bei jeder Kundin geklappt. Ich war ihr unendlich dankbar für diese persönliche Beratung und kaufte die Pumpe.

Ich kam ins Grübeln: Würde Leon die Flasche akzeptieren?

Zuhause angekommen musste ich mich mit Leon vor Erschöpfung erst einmal hinlegen – ja, mit Babys kann auch ein kurzer Einkauf wirklich anstrengend sein. Auch Leon war erschöpft und forderte meine Brust. Während ich ihn also stillte, kamen mir weitere Sorgen: Würde Leon die Flasche einfach so akzeptieren? Für ihn muss sich das doch bestimmt ganz anders anfühlen, als an meiner Brust! Noch während des Stillens fing ich an zu googeln.

Ich war sehr erleichtert, dass meine Recherche vor allem eines zeigte: Es gab so viele Mamas, die genau die gleichen Zweifel und Ängste hatten wie ich. Immer wieder las ich, wie wichtig der richtige Sauger der Flasche ist, damit das Kind einerseits die Flasche akzeptiert und andererseits danach auch wieder an die Brust will. Denn eines war mir besonders wichtig: Ich wollte mein Kind auch weiterhin stillen! Viele Mamas empfohlen in dem Zusammenhang den stillfreundlichen Sauger Calma, der genauso lang ist, wie eine natürliche Brustwarze beim Stillen und mit dem die Babys dank eines vakuumgesteuerten Milchflusssystems genauso so Saugen können, wie an der Brust.  Das klang so super, dass ich den Sauger sofort bestellte.

So hilft der Calma-Sauger von Medela deinem Baby

Mein Mann und Leon waren sofort ein eingespieltes Team

Voller Zuversicht machte ich mich ein paar Tage später an meine neu erstandene Harmony und hoffte, dass der Name Programm ist. Und was soll ich sagen? So war es dann auch. Das Abpumpen verlief reibungslos und ich konnte in kürzester Zeit eine Flasche voller Muttermilch für Leon in den Kühlschrank stellen. Mit meinem Mann machte ich aus, dass er die abendliche Fütterung übernehmen sollte, damit wir testen können, ob Leon die Flasche mit dem neuen Sauger auch gut annimmt. Und was kann ich sagen? Papa und Kind waren sofort ein eingespieltes Team, als wäre es nie anders gewesen. Mein Mann platze fast vor Stolz und redete ab dann nur noch von „seinem Männerabend mit Leon“, wenn es um den Abend mit meinen Freundinnen ging. Und ich konnte mich endlich so richtig auf meinen gemütlichen Mädelsabend freuen.

Willst du mehr über die Medela Harmony und den Calma Sauger wissen? Dann hier entlang: