Bookmark

Welt-Meningitis-Tag am 24. April macht auf den bestmöglichen Schutz vor Hirnhautentzündungen durch Meningokokken bei Kindern aufmerksam

GSK_Meningitis bewegt: Frau und ihr Baby
© GSK

Da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist, sind besonders Babys und Kleinkinder gefährdet, an einer Hirnhautentzündung (Meningitis) durch Meningokokken zu erkranken. Den bestmöglichen Schutz vor diesen seltenen, aber lebensbedrohlichen Meningokokken-Erkrankungen bieten Impfungen. Viele Eltern wissen jedoch nicht, dass es unterschiedliche Meningokokken-Gruppen und daher auch verschiedene Impfungen gibt.

Die Aufklärungskampagne „Meningitis bewegt.“ macht anlässlich des jährlichen Welt-Meningitis-Tages am 24. April auf den bestmöglichen Schutz durch Impfungen aufmerksam und informiert über Meningokokken-Erkrankungen und mögliche Folgen.

Meningokokken-Erkrankungen können schwere Folgen haben

Zwar sind Meningokokken-Erkrankungen zum Glück selten (im Jahr 2018 gab es 295 Fälle in Deutschland4), sie können allerdings innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich verlaufen. Bei 10-20 % aller Betroffenen einer Meningokokken-Meningitis kommt es im Anschluss zu Komplikationen wie Krampfanfällen oder Taubheit, bei Kindern gegebenenfalls auch zu Entwicklungsstörungen.1 In Deutschland versterben ca. 10 % aller Patienten einer Meningokokken-Erkrankung.

Unspezifische Symptome

Das Tückische: Die Symptome sind oft unspezifisch und grippeähnlich – bei Babys und Kleinkindern können sie noch undeutlicher sein. Möglich sind Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost oder Schwindel. Bei einer Hirnhautentzündung können Erbrechen und Nackensteifigkeit hinzukommen. Bei einem Verdacht sollte umgehend ein Arzt oder ein Krankenhaus aufgesucht werden.

Bestmöglicher Schutz durch Impfungen

Was viele Eltern nicht wissen: Es gibt unterschiedliche Meningokokken-Gruppen und daher verschiedene Impfungen. Gegen die Gruppen A, B, C, W und Y sind Impfungen verfügbar.
Aktuell wird nur die Meningokokken-C-Impfung standardmäßig für alle Kinder möglichst früh im zweiten Lebensjahr empfohlen. Diese Standardimpfung wird von allen Krankenkassen übernommen. Gegen die häufigste Meningokokken-Gruppe B, die für ca. 60 % der Erkrankungen in Deutschland verantwortlich ist, gibt es auch eine mögliche Einzelimpfung. Gegen die Gruppen ACWY steht aktuell eine Kombinationsimpfung zur Verfügung. Diese zusätzlich möglichen Impfungen werden bereits für gesundheitsgefährdete Personen oder bei Reisen in Risikogebiete empfohlen.5 Darüber hinaus lohnt es sich, aktiv bei der Krankenkasse bzgl. einer Kostenübernahme anzufragen.

© GSK

Eltern sollten ihren Kinder- und Jugendarzt frühzeitig auf Schutzimpfungen gegen Meningokokken ansprechen.

Über „Meningitis bewegt.

Die von GSK initiierte Aufklärungskampagne „Meningitis bewegt.“ zeigt 2020 eine tatsächlich Betroffene – ein kleines Mädchen, das unter den Folgeschäden einer Meningokokken-Erkrankung leidet. Dieses reale und zugleich respektvolle Bild wurde in Zusammenarbeit mit Forschern, Ärzten, Betroffenen und Eltern entwickelt. „Meningitis bewegt.“ will dadurch crossmedial Eltern dazu bewegen, sich aktiv bei ihrem Kinder- und Jugendarzt über den bestmöglichen Impfschutz gegen Meningokokken zu informieren.

Mehr Informationen auch unter www.meningitis-bewegt.de.

Mit freundlicher Unterstützung von GSK.

NP-DE-MNX-ADVR-200009; 03/20

__________________________

1 BZgA: „Erregersteckbrief Meningokokken“. Verfügbar unter: https://bit.ly/32Bnccl. März 2020.
2 RKI: „Epidemiologisches Bulletin 43/2016“. Verfügbar unter: https://bit.ly/36Vwpzq. März 2020.
3 RKI: „Ratgeber Meningokokken”. Verfügbar unter: https://bit.ly/2X9spqp. März 2020.
4 RKI: „Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2018“. Verfügbar unter: https://bit.ly/2CDpFbC. März 2020.
5 RKI: „Epidemiologisches Bulletin 34/2019“. Verfügbar unter: https://bit.ly/2CDpRrm. März 2020.

Top