Wenn es mal ohne Mama gehen muss: Das richtige Füttern mit der Flasche

Wenn es mal ohne Mama gehen muss: Das richtige Füttern mit der Flasche

Sicher kennst du all diese Fragen: Können wir unser Baby auch ab und zu mit der Flasche füttern? Wann dürfen wir damit anfangen? Kann es danach Probleme beim Stillen geben? Wenn ihr einige Tipps beachtet und den Sauger sorgfältig auswählt, klappt das Füttern mit abgepumpter Muttermilch meist problemlos. Und darüber freut sich die ganze Familie: Euer Baby mag die Milch auch aus der Flasche trinken und kann mit seinem Papa eine tolle Zeit verbringen. Und Mama kann währenddessen ohne schlechtes Gewissen mal Pause machen.

Die Vater-Kind Beziehung ist eine ganz besondere - das fängt schon ganz früh an. © Lansinoh

Der kleine Finn ist jetzt vier Monate alt. Seine Eltern teilen sich die Elternzeit und sein Vater Florian passt auch manchmal allein auf ihn auf. So kann sich Finns Mutter Anna zwischendurch eine Auszeit nehmen und zum Beispiel allein zum Rückbildungskurs gehen. Auf die Vorteile von Muttermilch soll Finn trotzdem nicht verzichten müssen. Deshalb pumpt Anna Milch ab und Florian füttert den Sohn mit der Flasche.

Eine innige Bindung zum Papa

Finn wird voll gestillt. Aber auch das zusätzliche Abpumpen von Muttermilch gehört für Finns Eltern wie für viele Familien ganz selbstverständlich zu einer guten Stillbeziehung. Florian kann so mit seinem Sohn auch mal längere Zeit allein verbringen, was die innige Beziehung der beiden weiter verstärkt.

„Väter sind heute meistens bei der Geburt dabei und sind damit von Anfang an für ihr Baby da. Sie nehmen immer häufiger einen Teil der Elternzeit und unterstützen ihre Partnerin ganz selbstverständlich bei der Versorgung des Babys. Kuscheln, Tragen, Wickeln und das gelegentliche Füttern mit der Flasche verschaffen dem Papa die Möglichkeit, eine Verbindung voller Liebe und Urvertrauen zu seinem Kind einzugehen“, erklärt die Lansinoh-Stillexpertin Katja von Steenkiste.

Logopäden und Stillberaterinnen haben besondere Anforderungen an einen Sauger. © Lansinoh

Der richtige Zeitpunkt

Wie Finns Eltern werdet auch ihr euch sicher früher oder später fragen, ob und wann ihr euer Kind mit Muttermilch aus der Flasche füttern möchtet. Die ersten sechs Lebensmonate sollten Babys ausschließlich mit Muttermilch ernährt werden. So empfiehlt es die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und auch unter Stillexpertinnen ist dieser Zeitraum unumstritten. Wenn es in dieser Zeit ab und an auch mal ohne Mama gehen muss, kann Papa abgepumpte Muttermilch mit einer Flasche füttern.
Einige Frauen befürchten, dass ihr Baby eine Saugverwirrung bekommen könnte, wenn sie es mit der Flasche füttern. Von einer Saugverwirrung spricht man, wenn ein Baby nach dem Einsatz eines künstlichen Saugers nicht mehr richtig an der Brust saugt oder diese sogar verweigert. Das tritt jedoch in den meisten Fällen nur dann ein, wenn Neugeborene zu früh einen Schnuller oder eine Flasche bekommen. Wichtig ist deshalb: Wenn ihr mit der Flasche beginnt, sollte die Stillbeziehung gefestigt sein und euer Kind sicher an der Brust saugen. Das geschieht meistens nach vier bis sechs Wochen. Es empfiehlt sich, dass der Vater das Füttern einige Male ausprobiert, bevor er das Kind in der Abwesenheit der Mutter füttert.

© Lansinoh

Sauger ist nicht gleich Sauger

Bei der Wahl der Flasche ist es besonders wichtig, dass ihr auf die Qualität und Eigenschaften des Saugers achtet. Nicht das schöne Design entscheidet darüber, ob eine Flasche für das Füttern eines sonst gestillten Kindes geeignet ist, sondern der Sauger. Dafür muss man wissen: Jedes Baby entwickelt sein eigenes, spezielles Saugmuster.
Ihr solltet euch deshalb für einen Sauger entscheiden, der es eurem Kind ermöglicht, genau dieses an der Brust erlernte Saugverhalten beizubehalten.

Logopäden und Stillberaterinnen stellen folgende Anforderungen an einen Sauger: Er sollte besonders weich und dehnbar sein und eine breite Lippenauflage haben, damit das Kind die Lippen wie beim Trinken an der Brust aufstülpen kann. Das Loch des Saugers sollte an der Spitze sitzen und nicht zu groß sein. Lansinoh hat einen Sauger entwickelt, der genau diesen Anforderungen entspricht: den NaturalWave® Sauger.

So funktioniert der NaturalWave® Sauger von Lansinoh

Saugen wie an der Brust

Der NaturalWave® Sauger wird aus patentiertem, besonders dünnem und dehnbarem Silikon hergestellt und unterstützt durch seine Beschaffenheit die kindliche Saugmuskulatur. Damit klappt der Wechsel von der Brust zur Flasche und wieder zurück zur Brust meist problemlos. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen, wie eine Ultraschallstudie ergab! 2014 und 2015 testeten ihn außerdem mehr als 6.000 Hebammen und Stillberaterinnen in Deutschland. Das beeindruckende Ergebnis: 94 Prozent empfehlen ihn weiter.
Auch bei Finn klappt der Wechsel zwischen Annas Brust und der Flasche sehr gut. So kann Anna die neu gewonnen Freiräume nutzen und Vater und Sohn können ihre gemeinsame Zeit unbeschwert genießen.

Hier könnt ihr den Sauger bestellen.