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Den Teufelskreis der Armut durchbrechen: „Jetzt kann ich es schaffen.“

Mädchen lernt
Foto: SOS-Archiv

Ohne Bildung, keine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Für viele Kinder auf der Welt ist dieser Lebensweg bittere Realität. Ihre Eltern können es sich nicht leisten, ihnen den Schulbesuch zu finanzieren. Und so müssen die Kinder auf dem Feld arbeiten, im Laden oder als Tagelöhner schuften, anstatt in die Schule zu gehen. Um diesen Teufelskreis der Armut zu durchbrechen, haben die SOS-Kinderdörfer viele Bildungsprojekte, so auch im Norden Ghanas. Auch Abana erhält dort Unterstützung von SOS.

Abana lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante. Diese bekam mit einem winzigen Gemüseladen kaum genug Geld für sich und Abana zusammen. Für Abanas Schulbesuch reichte schlichtweg das Geld nicht. Also musste Abana mit anpacken: Mal als Haushaltshilfe, mal als Lastenträgerin – je nachdem, was angeboten wurde. Sie brachte den Menschen zum Beispiel Einkäufe oder Wasserflaschen nach Hause.

Dadurch fehlte sie häufig im Unterricht und war ständig viel zu erschöpft, um zu lernen und ihre Schulaufgaben zu machen. Während ihre Schulkameraden über ihre Zukunft nachdachten und darüber was sie mal werden wollen, dachte Abana darüber nach, ob sich der Schulbesuch überhaupt noch lohnt. Eigentlich ging sie gerne in die Schule, von Monat zu Monat wurde es jedoch schwerer. Ihrer Mutter hatte sie das Versprechen gegeben hart für die Schule zu arbeiten und ihre Tante spornte sie immer an weiter dran zu bleiben, beides bewahrte Abana wahrscheinlich davor aufzugeben.

„Jetzt kann ich es schaffen“

Dann wurde sie von SOS unterstützt, wie viele andere Kinder auch, die vorher noch nie in der Schule waren. Die Schulbildung an sich ist in Ghana kostenlos, jedoch sind die Schulmaterialien und Uniformen für die Familien der Schüler unerschwinglich. SOS finanziert die Lehrmaterialien und die Schuluniform, ebenso wurden mit Hilfe lokaler Partner weitere Klassenzimmer gebaut, so dass alle Kinder Platz fanden.

: Gib Kindern in Not eine Zukunft

Die Angehörigen wurden mit Selbsthilfeprojekten unterstützt, damit die Kinder in Zukunft nicht wieder arbeiten müssen. Abana ist dankbar, wieder in der Schule zu sein: „Meine Mutter hat immer zu mir gesagt, wie wichtig eine Ausbildung ist, damit ich es später einmal besser habe. Jetzt kann ich es schaffen.“

Abana im Klassenzimmer

Foto: SOS-Archiv

Ohne Unterstützung bleiben die Potentiale von notleidenden Kindern ungenutzt

Allein in Ghana wurde durch dieses Projekt mehr als 100 Jungen und Mädchen aus besonders armen Familien der Schulbesuch ermöglicht, viele hatten vorher noch die Schule besucht.

Ohne Rückhalt und Unterstützung bleiben die Talente und Potentiale von notleidenden Kindern oft ungenutzt. Nur wenn man sie unterstützt, haben sie auch eine wirkliche Chance auf ein besseres Leben. Das ist nachhaltige und wirksame Hilfe.

Erfahre hier, wie auch du helfen kannst.

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