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In der Weihnachtsbäckerei: Traditionsreiche Vorweihnachtszeit für Kinder

Bei Kerzenschein Lebkuchen mit Punsch genießen oder gemeinsam einen Weihnachtsbaum aussuchen: Es gibt so viele schöne Weihnachtstraditionen, die wir als Kinder selbst geleibt haben. Und als Eltern haben wir die wunderbare Möglichkeit für und mit unseren Kindern ganz eigene Traditionen zu schaffen. Welches die schönsten Weihnachtsbräuche sind und wie Kinder an ihnen teilhaben, erklären wir euch hier.

Welche Weihnachtstraditionen gibst du deinen Kindern weiter?
Welche Weihnachtstraditionen gibst du deinen Kindern weiter?
© shutterstock/ Roman Samborskyi

Zauberhafte Weihnachtsbräuche

„Es muss feste Bräuche geben,“ erklärt der Fuchs dem kleinen Prinzen. „Wenn du zum Beispiel um vier Uhr nachmittags kommst, kann ich um drei Uhr anfangen, glücklich zu sein. Je mehr die Zeit vergeht, um so glücklicher werde ich mich fühlen; ich werde erfahren, wie teuer das Glück ist. Wenn du aber irgendwann kommst, kann ich nicht wissen, wann mein Herz da sein soll … Es muss feste Bräuche geben.“ Der kleine Fuchs hat das Glück, welches in der Vorfreude und der Besinnung auf die kommende Freudenzeit liegt, erkannt. Der Mensch ist sich seiner und der Endlichkeit des Lebens, somit auch seiner Zeit bewusst. Bräuche unterstützen das Besinnen auf eine bestimmte Zeit und sind Teil einer Tradition sowie Kultur, an die man sich auch im Erwachsenenalter noch gerne erinnert.

In der Weihnachtsbäckerei gibt’s so manche Nascherei

Lebkuchenduft erfüllt den Raum und so manche Köstlichkeit lässt sich an Weihnachten einfach nicht wegdenken: Schokonikoläuse, Spekulatius, Marzipan und Plätzchen aller Art zieren neben saftigen Mandarinen den bunten Teller. Damit für den Weihnachtsmann an Heiligabend auch noch ein Plätzchen mit Milch übrig ist, ist es ein köstlicher Zeitvertreib einen verschneiten Nachmittag mit Plätzchenbacken zu verbringen. Hierbei können die Kleinen auch kräftig zum Teigkneten und Ausstechen das bekannte Lied von Rolf Zuckowski, „In der Weihnachtsbäckerei“ mitsingen. Höhepunkt ist hierbei das Verzieren der Kekse mit Zuckerguss, Schokolade und Perlen sowie Nüssen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch für die kleinen Näschen ist die Weihnachtsbäckerei ein ganz besonderer Weihnachtsbrauch, dem immer der heimelige Duft von Zimt und Vanille anhaftet und den man bis ins Erwachsenenalter nicht vergessen wird.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Die Geschichte vom Advent ist ohne den Adventskranz nicht denkbar. Der traditionelle Kranz fand seinen Ursprung 1839 in einem Waisenhaus in Wichern: Johann Hinrich Wichern hängte ein Wagenrad mit 19 weißen, kleinen und 4 roten, großen Kerzen auf, welches den Kindern als Zählhilfe während der Vorfreude auf Weihnachten diente. Mit dem wöchentlichen Anzünden einer Kerze steigen die Vorfreude und die Spannung auf den Heiligen Abend, nicht nur bei Kindern sondern auch bei Erwachsenen. Das Anzünden der Kerzen ist außerdem optimal, um sich einen Tag in der Woche Zeit zu nehmen, sich vom Lichterglanz verzaubern zu lassen und auf die kommende Zeit zu besinnen.

Der erste Adventskranz war somit auch der erste Adventskalender. Heute gibt es den Kalender in unzähligen Varianten, mit feiner Schokolade oder festlichen Bildern. Der schönste Adventskalender ist natürlich der, welcher mit Liebe selbst gemacht ist: Tütchen oder Säckchen mit allerlei Nascherei oder lieben Kleinigkeiten erfreuen jeden Tag aufs Neue.

Dear Santa: Briefe an den Weihnachtsmann

Dieser Brauch entwickelte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den wohlhabenden Schichten der Gesellschaft, denn nur die Kinder reicher Eltern waren damals finanziell in der Lage, überhaupt Wünsche zu äußern. Eine schöne Geste, welche die Vorfreude auf Heiligabend noch steigert, ist das gemeinsame Schreiben an den Weihnachtsmann, das Christkind oder den Nikolaus. Hierdurch lernt das Kind, dass Nehmen auch Geben bedeutet: Wenn es brav war, lockt die Belohnung. Man kann als Elternteil auch in die Trickkiste greifen, wenn der Brief nicht zusammen verfasst wurde: Ein Brief auf der Fensterbank, der nachts vom Abendstern abgeholt wird, ist eine gute Ausrede, um später selbst als Christkind aktiv zu werden und einen Blick auf die Wünsche zu erhaschen.

Für Weihnachten bereit – die schönste Bastel-Zeit

Für den bunten Lichterwald, Eiskristalle und Fensterbilder, Strohsterne und Lametta am Baum, Grußkarten oder festliche Tischkärtchen – tolle Bastelideen mit Schere, Kleber und Papier gibt es für die Weihnachtszeit viele. Gemeinsam können Sterne, Engel und Schneemänner frei oder nach Vorlage für die winterliche Zeit gebastelt werden.

In Weihnachtspulli und Kuschelsocken den Winter rocken

Von früher kennt man es noch: Schneeengel und Schneemänner halten stille Wache im heimischen Garten, während drinnen alle auf das Christkind warten. Ob nun mit oder ohne weiße Pracht, warm anziehen sollte man sich im Winter immer. Ein guter Zeitpunkt, um beispielsweise Stricken zu lernen, damit unterm Baum ein liebevoll selbstgemachtes Paar Söckchen liegt. In Amerika ist der traditionelle Weihnachtspulli und ein aufgesagtes Gedicht an Heiligabend kaum wegzudenken. Familienfotos sind eine schöne Erinnerung an das Fest der Liebe und lassen sich ideal mit Karten als weihnachtliche Grüße an enge Freunde oder die nahe Verwandtschaft verschicken.

Wer den weihnachtlichen Pulli für das Fotoshooting mit der Familie nicht selbst stricken möchte, kann online festliche Kleidung und Accessoires mit Rentieren, Tannenbäumen und Schneeflocken, zum Beispiel auf vertbaudet.de finden. Mit den familiären Winterfotos lassen sich ebenfalls schöne Bastelideen und Geschenkideen verwirklichen, wie etwa Foto-Mobiles, Foto-Bäume oder –Puzzles.

Weihnachtspullover von Vertbaudet

© vertbaudet.de/ Grafik: Pinky Rabbit via Bigstock