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Welt-Meningitis-Tag am 24. April: Eltern können ihre Kleinen schon früh schützen lassen

Mutter hält ihren Babyjungen im Arm
© GlaxoSmithKline (GSK)

Schicksale wie das des kleinen Lars erinnern daran, wie wichtig Aufklärung über seltene, aber lebensbedrohliche Meningokokken-Erkrankungen ist.

Lars war noch ein Baby, als seine Mutter ihn ins Krankenhaus brachte, weil er ununterbrochen zitterte und blau angelaufen war. Der Verdacht der Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus bestätigte sich schnell: Lars hatte eine Meningokokken-Meningitis, eine Hirnhautentzündung. Der kleine Junge überlebte knapp, er ist seitdem allerdings in Folge der Erkrankung beidseitig taub.

Der Welt-Meningitis-Tag am 24. April macht jährlich auf Meningokokken-Erkrankungen aufmerksam und klärt Eltern über den bestmöglichen Schutz auf – denn sie können ihre Kinder schon früh durch Impfungen schützen.

Besonders Babys und Kleinkinder sind gefährdet, an Meningokokken-Bakterien zu erkranken, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist [1]. Meningokokken-Erkrankungen sind mit 256 Fällen im Jahr 2019 in Deutschland zwar selten [2], aber da die Erkrankung innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich.

Verschiedene Meningokokken-Gruppen und -Impfungen

Die Impfung gegen Meningokokken C kennen die meisten Eltern, da sie standardmäßig im Impfplan der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kinder im Alter von zwölf Monaten empfohlen wird [3]. Doch damit sind die Kleinen noch nicht umfassend gegen Meningokokken-Bakterien geschützt, denn es gibt verschiedene Meningokokken-Gruppen und -Impfungen.

Meningokokken B sind mit mehr als 60 % aktuell für die meisten Erkrankungen in Deutschland verantwortlich, gefolgt von Y und C [4]. „Für einen bestmöglichen Schutz sollten Eltern ihre Kinder- und Jugendärztin bzw. ihren -arzt auch auf die zusätzlich mögliche Meningokokken-B-Impfung und die Kombinationsimpfung gegen ACWY ansprechen – idealerweise schon bei der U3-Untersuchung“, rät Kinder- und Jugendarzt Dr. von Landwüst. Viele Krankenkassen erstatten die Impfungen auf Anfrage vollständig oder teilweise. Nachfragen lohnt sich!

Unspezifische und grippeähnliche Symptome erschweren die Diagnose

Die Symptome einer Meningokokken-Erkrankung sind tückisch, da sie meist mit ungenauen und grippeähnlichen Symptomen beginnen [5]. Es können Fieber, Erbrechen, Schläfrigkeit, Krämpfe sowie bei Babys eine vorgewölbte oder harte Fontanelle – das ist die Spalte zwischen den Schädelplatten – auftreten [6].

Gerade bei Babys, die noch nicht sprechen können, sind diese unspezifischen Symptome nur schwer auszumachen und oftmals trügerisch mild. Auch Lars war zunächst nur ungewöhnlich schläfrig. Erst als er nicht mehr aufhörte zu zittern und blau anlief, fuhr seine Mutter direkt mit ihm ins Krankenhaus.

Schwere Folgenschäden möglich

Bei Verdacht auf eine Meningokokken-Erkrankung sollte das Kind, so wie Lars, sofort ins nächste Krankenhaus oder zur Kinderärztin bzw. zum Kinderarzt gebracht werden.

Je früher mit einer Antibiotikatherapie begonnen wird, desto wahrscheinlicher können Folgeschäden vermieden werden. Trotzdem kommt es bei 10-20 % aller Betroffenen einer Meningokokken-Meningitis im Anschluss zu Komplikationen wie Krampfanfällen oder Taubheit, bei Kindern gegebenenfalls auch zu Entwicklungsstörungen [7].

Lars wurde im Krankenhaus schnell behandelt, doch es dauerte, bis ein Antibiotikum anschlug. „Die Diagnose war ein großer Schock, da wir nicht wussten, ob er überlebt“, erinnert sich seine Mutter. Durch die Meningitis wurde er auf beiden Ohren taub.

: Mehr Informationen
Meningits bewegt.

„Meningitis bewegt.“ informiert über Symptome, Übertragungswege, mögliche Folgen und den bestmöglichen Schutz vor Meningokokken-Erkrankungen.

www.meningitis-bewegt.de

Lars hat dennoch Glück gehabt: Bis zu 10 % aller Patient*innen versterben trotz intensivmedizinischer Behandlung [8]. Die Kinder- und Jugendärztin bzw. der -arzt kann Eltern frühzeitig über einen bestmöglichen Schutz vor Meningokokken aufklären und sie beraten.


Mit freundlicher Unterstützung von GlaxoSmithKline (GSK)

NP-DE-MNX-ADVR-210010; 03/21

Quellen

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