Bookmark

3 Tipps, die das Wochenbett angenehmer machen

Mutter hält zwei Neugeborene im Arm
© Lansinoh

Bei der Geburt deines Kindes wird dein Damm – also der Bereich zwischen Vagina und After – stark beansprucht und benötigt deshalb auch eine besonders gute Pflege, damit du als frischgebackene Mama auch die erste Zeit mit deinem Baby möglichst unbeschwert genießen kannst. Hier erfährst du, was du dir während des Wochenbettes selbst Gutes tun kannst.

Warum ist das Wochenbett so wichtig?

Ein Kind zu bekommen, gehört für viele Frauen zu den bedeutendsten und glücklichsten Momenten im Leben. Gleichzeitig ist eine Geburt auch eine große Herausforderung für den weiblichen Körper, von der er sich erholen muss. Nicht umsonst heißen die ersten sechs bis acht Wochen nach der Geburt Wochenbett – denn sowohl du und dein Körper als auch dein Baby brauchen ganz viel Ruhe.

Um eure gemeinsame Zeit ab der Geburt möglichst ohne Schmerzen genießen zu können und um dich schnell von den Anstrengungen zu erholen, ist eine gute Pflege – vor allem die des Dammbereichs – ganz wichtig. Denn dieser wird bei einer vaginalen Geburt besonders in Anspruch genommen. Durch die enorme Dehnung kann er reißen oder muss manchmal während der Geburt auch geschnitten und später genäht werden. Doch auch wenn du die Geburt ohne Schnitt oder Riss überstanden hast, solltest du dir und deinem Körper etwas Gutes zu tun.

Tipp 1: Intim-Dusche statt Toilettenpapier

Frau benutzt Intimdusche von Lansinoh

© Lansinoh

Der Gang zur Toilette kann nach der Geburt eine Herausforderung und mit Schmerzen verbunden sein. Der Intimbereich ist gereizt, es brennt beim Wasserlassen und die Reibung des Toilettenpapiers ist sehr unangenehm. Mit einer Intim-Dusche kann die Reinigung bei Beschwerden nach der Geburt sehr viel angenehmer sein. Spüle deinen sensiblen Intimbereich deshalb einfach mit warmem Wasser – für eine sanfte und hygienische Reinigung.

Extra Tipp: Um dem Brennen beim Wasserlassen etwas entgegenzusetzen, kannst du die Intim-Dusche auch während des Toilettenganges nutzen und nicht nur danach.

Tipp 2: Schnelle Regeneration für den Damm

Frau benutzt Regenerationsspray von Lansinoh

© Lansinoh

Wenn du nach der Geburt Beschwerden im Intimbereich hast, empfiehlt es sich besonders den Damm zu pflegen. Zum Beispiel mit wohltuenden Sitzbädern in warmem Wasser – versetzt mit ein paar Tropfen Eichenrinde-, Kamillen oder Ringelblumenessenz. Es geht aber auch ohne Badewanne und mit viel geringerem Zeitaufwand. In diesem Fall mithilfe von kühlenden und pflegenden Regenerationssprays. Dabei solltest du jedoch unbedingt darauf achten, dass das Spray gynäkologisch und klinisch getestet ist.

Tipp 3: Kompressen verschaffen Linderung

Frau benutzt Wochenbett-Kompressen von Lansinoh

© Lansinoh

Was bei Schmerzen nach der Geburt auch gut helfen kann, sind je nach Beschwerden kühlende oder wärmende Auflagen. Wochenbett-Kompressen können deshalb oftmals Gold wert sein. Als kühlende Auflage lindern sie zum Beispiel Schmerzen im Intimbereich, nach einem Kaiserschnitt sowie bei Hämorrhoiden und reduzieren zudem Schwellungen. Erwärmt kannst du sie dir bei Still- und Nachwehen auf den Bauch legen, um so Entspannung bei krampfartigen Beschwerden zu schaffen.1

Mit einer guten Pflege und viel Ruhe wirst du dich schnell von den Strapazen der Geburt erholen, um dich ganz deinem Baby und dem Ankommen im neuen aufregenden Leben als Mama widmen zu können.

1 Besprich die Anwendung von Wärme im Wochenbett bitte mit deiner Hebamme oder medizinischem Fachpersonal.

Top